2015/01/27

Nachtrag: Dresden ist bunt und offen

Um den politischen Teil hier auch mal abzuschliessen:

Nachdem der Science Slam am Montag davor ja nun abgesagt werden musste, war ich natürlich beim gestrigen Montagsfest "Dresden - offen und bunt" dabei, auch um zu zeigen, dass die 15.000-30.000 bei weiten nicht das Volk und schon gar nicht Dresdens Mehrheistmeinung sind. Die meisten Medien sprechen von 35.000 - vom Glockenfest Dresden, weiss man dass gut 70.000-80.000 auf den Neumarkt passen und gefühlt waren es mehr, auch weil schon Späterkommer auf den Theaterplatz mit dortiger Leinwand verwiesen wurden, da es angeblich voll war. Hmh. Aber Anzahl mal hin oder her, es war vor allem eins, friedlich. Etwas, dass ich als Dresdner nicht wirklich von den montaglichen PEGIDA und NoPEGIDA Demos sagen kann, auch ei Grund weswegen ich mich dort komplett fernhalte.

Gestern entstand dabei auch dieses Wahnsinnsbild von ©www.dresden-fotografie.de , das zeigt, dass Dresden nicht nur Platz für PEGIDA bietet, sondern Dresdner auch viele Bürger hat, die sich ein weltoffenenes und buntes Dresden wünschen. Dafür gab es gestern ein riesiges Fest mitten auf dem Neumarkt, das absolut gewollt keine Gegendemonstration sein wollte, sondern ein einziges FÜR: für Weltoffenheit, für Vielfältigkeit, für Integration und ein Miteinander.
Die Künstler traten alle für lau auf, nichtsdestotrotz kostet so ein event natürlich Geld, das glücklicherweise von einem Dresdner vorgestreckt wurde. Ich hoffe, das ein Grossteil durch Spenden und Dresdner Firmen

©www.dresden-fotografie.de  Das Bild darf gerne geteilt werden.
Vielen Dank für die Unterstützung durch die Stiftung Frauenkirche Dresden und Jürgen Männel.

ein paar eigene Impressionen aus dem Regen:


2015/01/23

leicht surrealistischer Wintereinbruch

Ja es schneit, endlich auch mal wieder in Dresden. Ein paar fast surrealistische Impressionen von der Stadt, hauptsächlich natürlich von meinem Arbeitsweg (ergo der wunderschöne Waldpark) und ja leider wird das sicher nicht lange bleiben. LEIDER.






2015/01/19

Dresden will's wissen - Nachtrag

Wie man ja gestern der allgemeinen Presse entnehmen konnte, wurden aufgrund abstrakter Gefährdungswarnungen sämtliche öffentlichen Demonstrationen oder Happenings abgesagt.


Ich enthalte mich jetzt mal jeglicher Vermutungen oder Nachdenken woher diese Drohungen kommt, wer davon am meisten profitiert und ob Absagen dieser Art, wirklich sinnvolle Alternativen darstellen. Im Endeffekt geht die Sicherheit der Massen vor, gerade schwanger wurde mir schon von allen Seiten per se verboten mich dem Ganzen auch nur zu nähern.


2015/01/16

Dresden will's wissen und ich - neugierig wie ich bin - auch





Ihr wisst schon, wenn's hier politisch wird, dann ist's mir schon sehr wichtig.

In den letzten Wochen liegt mir das Bild, das von Dresden gezeichnet wird echt schwer im Magen. Denn das Dresden, dass ich kenne und liebe hat so gar nichts mit Pegida zu tun. Ich liebe meine Arbeit und vor allem das internationale Arbeitsflair. Ich liebe den Input, den mein Leben dadurch kriegt. Und es tut mir echt in der Seele weh, wie vielen Vorurteile und echte Infos nicht auseinander halten können. Wir hier in Dresden haben eigentlich kaum - wenig - islamische Einwanderer noch weniger Probleme haben wir mit ihnen. Wir haben hauptsächlich Probleme mit Engstirnigkeit und Vorurteilen. Umso mehr schmerzt es mich, dass in Dresden dafür eine Plattform gefunden wurde.

Dabei ist es definitiv nicht die gemeine Dresdnerische Meinung - das zeigt auch die demographische Statistik der TU Dresden:

2015/01/15

GRRRR - Ein Rant über die Missachtung der Jahreszeiten

statt Adventskranz jetzt ein Winterkranz, weil Januar!
Was mich seit Jahren stört ist dieses massive Jahreszeiten-Vorverschieben - und nicht nur ein bissel sondern massiv. Ich habe eigentlich immer das Gefühl der Masse hinterher zu hetzen, und wenn ich dann einen Blick auf den Kalender werfe, stelle ich fest, dass ich eigentlich in der richtigen Jahreszeit bin.

Das fängt natürlich damit an, das im Oktober (wenn nicht sogar eher) Weihnachten ausgerufen wird und eigentlich passend damit gleich Winter. Dabei fängt der Winter ja eigentlich erst Ende Dezember an.

Und kaum habe ich es geschafft Anfang bis Mitte Januar meine Weihnachtstanne zu entsorgen und sortiere so gemütlich meine Kugeln und Deko-Artikeln weg, da wird mir von Blumen- und Dekorationsläden suggeriert ich solle doch jetzt - im Januar - auf Frühjahr umschwenken. Jetzt mal ernsthaft, der Winter hat doch kaum angefangen, was soll ich bitte jetzt mit Frühling? Frühling BEGINNT Ende März, also so ungefähr zu Ostern. NICHT JETZT Mitte Januar. Sag mal, geht's noch? Ich hatte 3 Tage Schnee, und das auch nur - naja - im Schnelldurchlauf und ihr erzählt mir ich soll im Januar Stiefmütterchen pflanzen? Das ist doch nicht euer Ernst? Soll ich auch gleich die Winterjacke weghängen?

Aus lauter Trotz habe ich dann mal meine Wohnungstür mit Stroh-Schneeflocken beschmückt und einen eisig blauen Türkranz drangehängt. Ich lass mich doch nicht vergackeiern.

Aber wieso? Weil die Leute das mitmachen. Weil sie den Kram kaufen. Was bringt Euch das? Das ihr immer allen voran seid? Das ihr nicht die Zeit abwarten könnt. Kaum ist Ostern vorbei ruft ihr Sommer aus, und beschwert Euch das im April noch keine 25*C sind und ihr nicht baden könnt. Damit macht ihr Euch das Leben doch schon so viel schwerer. Weil ihr Euch Ziele setzt, die ihr nicht erreichen könnt, weil sie gar nicht in Eurer Macht liegen. Aber jeder will eben immer das Nächstbeste, nicht das was grad ist. Strickt mal ne Decke, das lehrt Euch Geduld!

Ich liebe ja Jahreszeiten und ohne den Wechsel würde mir was fehlen, aber bitte doch auch, wenn die da sind.
Ich meine, ich verstehe Sehnsucht. Und ja, man kann auch mal in Vorfreude auf Etwas schon vorgreifen, aber doch nicht so massiv? Wenn man 3 Monate vorfreut, ist die Freude doch praktisch verpufft, weil man ja gleich sich wieder auf's Nächste vorfreuen muss.

2015/01/14

Häkelprojet 1 - ein Update




So langsam wächst das erste Projekt und man kann ein tatsächliches Ende erahnen. Letztes Drittel und es gibt auch Forstschritte. Jetzt endlich kann ich auch grade Kanten an beiden Seitenenden häkeln. Zum Glück sind Decken jetzt sehr nachgiebig was dan angeht, und ich werde meine Krummen kannten dann mit weiss umhäkeln und da sozusagen das Unglück ein wenig ausgleichen. Ganz zum Schluss oll dann so eine Lochhäkelbordüre in Grün dran. Mal schauen, ob ich das hinbekomme.



2015/01/13

Bastelprojekt - Baby-Karten



Ich fang dann schonmal an die ersten Baby-Karten für die Verwandtschaft basteln zu üben. Ausserdem, wo ich jetzt so ein super Maschinchen stehen hab. Das will ja genutzt werden. Natürlich ganz neutral in fliederlila ... Wir üben in Pastellfarben und noch nicht in den Wunschfarben Grün und Gelb. Die sparen wir uns erstmal auf. 

2015/01/05

DAS WAR 2014 und das WIRD 2015...


2014 zum ersten Mal getan?

Schwanger geworden... Ein 5km Rennen gelaufen. In Venedig gewesen. Einen Kinderwagen bestellt. Eine Wickelkommode aufgebaut. Ein Baby in mir strampeln gespürt.
Und leider auch nicht verlängert worden, was den Job angeht, sehr leider.


2014 nach langer Zeit wieder getan?
Zeit und Platz für mich gemacht. Yoga wieder angefangen.

2014 leider gar nicht getan?
Geflogen und auch wieder keine Pilze gesucht.

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Wort des Jahres?
Baby oder auch Krümel. E bestimmt halt jetzt unser Denken. 


Zugenommen oder abgenommen?

Zugenommen. Aus eben jenen Gründen.

Stadt des Jahres?
Venedig. Wenn auch sehr überlaufen. Aber ich mochte auch Padua sehr. Verona fand ich eher übertrieben.

Alkoholexzesse?
So gar nicht, nichmal im Urlaub Wein. Also Wein fehlt mir schon so sehr.

Davon gekotzt?
Nicht wegen Alkohol, aber wegen Morgenübelkeit und wegen einer fiesen Magen-Darm-Grippe, das aber sehr ausgiebigst. Und nein das brauch ich nicht noch mal.

Haare länger oder kürzer?
Länger, der Friseur wäre dringend mal wieder gefragt.

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Nachtblinder und das wird echt schlimmer.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. So ein Baby brauch ja doch einiges. Und da kommt noch einiges auf uns zu.

2015/01/04

Kreativprojekt Babydecke gehäkelt

Jetzt, wo sich das zweite Trimester so langsam dem Ende nähert, fängt der Nestbautrieb doch massiv an in mir zu brodeln. 

Was ich jetzt gelernt habe, dass man heute Babys nicht mehr mit einer dicken Decke zudeckt sondern nur noch in diese netten Babyschlafsäcke wickelt und am besten eine Wolldecke drüber legt. Nun wird unser Krümel ja eher ein Sommerkind, also braucht es da noch weniger. Alle Ratgeber meinen, man sollte ein paar Decken in kleinen Grössen da haben, und diese vor Benutzung des Babys ein bis zwei Nächte im eigenen Bett einschlafen, sodass der Elterngeruch anhaftet. Und das schriet natürlich danach liebevoll selbstgemacht zu werden, und so habe ich mir vorgenommen 2-3 Decken zu häkeln, stricken oder was auch immer zu machen.

Für meine ersten versuch, wird es ein einfaches Häkelmuster in bunteren Streifen mit zwei Eulen drauf. Meine Mama steht ja total auf Eulen und ein bisschen hat sie das wohl an uns weitergegeben und so wird unser Krümel eben auch Eulen auf seiner Erstausstattung haben. 
Gehäkelt wird übrigens recht einfach immer ein ganzes Stäbchen neben ein halbes Stäbchen und dann wiederholen, beim Wenden jeweils aufpassen, dass man nicht versetzt weiter häkelt, damit das Muster am besten aussieht. Da man so aber eben viele, viele Maschen pro Zeile häkelt, dauert so eine Zeile dann eben auch schon seine 5-15 Minuten, das ganz auf die Wolle und die Konzentration ankommen. Weswegen ich dann schon vor längerer Zeit in diese wirklich ausgezeichnet tollen ergonomischen Addi Häkelnadeln investierte.

Tag eins - die dicke weisse Wolle mit Acryl strickt sich ganz nett.
Tag 2: die Restewolle im schicken Schokoladenbraun hingegen von der Oma muss
dann schon doppelt genommen werden. Hoffen wir, das die 2 Knäuel reichen. 

2015/01/01

Euch ein Frohes Neues aus dem sehr sehr nebligen Dresden

Der Kreisverkehr vor unserem Haus, um 0:15 schon nicht mehr auszumachen. 

Ich wünsche Euch allen ein FROHES NEUES JAHR 2015! Wie ihr Euch denken könnt, sind wir besonders gespannt auf 2015, wird sich doch bei uns so einiges ändern und vieles auf den Kopf gestellt werden. Aber wir schauen dem allen hauptsächlich mit viel Neugier und ganz viel Vorfreude entgegen.