2014/08/08

Gemeinsam Lesen #20 - Harry Potter 1 - [englisch & Hardcover] und Mond aus Glas [deutsch & ebook]

Ganze zwei einhalb Monate habe ich nicht mehr mitgemacht, aber Zeit wird es und natürlich habe ich zwischendurch auch gelesen. Und auch heute ist es Freitag, statt Dienstag, naja.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Zum einen lese ich aufgrund der Harry Potter Challenge gerade "Harry Potter and the Sorcerer's Stone" von J.K. Rowling in der Hardcover Version des Scholastic Verlages von 1998 und hier bin ich auf Seite *183*. 
Und dann lese ich "Mond aus Glas" von Christine Spindler, was es gerade für 99c als ebook gibt und mir wirklich wärmstens durch einen Buchblogartikel über den Verlag empfohlen wurde. Hier gibt es mal wieder keine Seiten, also sage ich euch dass ich bei 64% bin (Pos 2505 von 3873). Vom (leicht esoterisch klingenden) Titel und dem doch kitschig anmutenden Cover wär' ich sonst nicht überzeugt gewesen, auch wenn mich die Farben schon sehr ansprechen. Aber die ersten Seiten haben mich gleich überrascht.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
" 'POTTER!' Snape's face was twisted with fury as he dropped his robes quickly to hide his leg. Harry gulped. " 
J.K. Rowling - "Harry Potter and the Sorcerer's Stone" - Scholastic Press - 1998- ISBN 0-590-35340-3
"Den ganzen Morgen über war Finn angespannt und nervös. Er hätte sich ohrfeigen können. Endlich durfte er Verantwortung für sich selbst übernehmen, und schon beging er einen Fehler.  " 
Christine Spindler - "Mond aus Glas"- RGV Renate Götz - 2. Dezember 2010 - [Deutsch] - ISBN-10: 3902625201 - ISBN-13: 978-3902625205

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die Weisheit des Dumbledore's aus Harry Potter and the Sorcerer's Stone
“The truth." Dumbledore sighed. "It is a beautiful and terrible thing, and should therefore be treated with great caution.”
und der wirklich berührende Schreibstil der Frau Spindler
"Häschen, der grau getigerte Kater, kam durch die Katzenklappe in der Haustür herein und brachte den Wetterbericht mit: nasse Fellspitzen und dreckige Pfoten."

4. Wie heißt dein/e Protagonist/in (Hauptcharakter) in deinem aktuellen Buch. Nenne ruhig mehrere, wenn es mehrere sind. Sind die Namen der Charaktere im Buch für dich wichtig? Kann ein Buch durch blöde/schlechte Namen schlecht werden?
  • Harry Potter and the Sorcerer's Stone
Natürlich ist da Harry und der hat mich in seiner Charakterzeichnung gleich wieder überzeugt. Sein Handeln, seine Zurückhaltung und sein Zögern sind Dank der Einleitung über seine Kindheit bei den Dursleys mehr als nachvollziehbar. Und natürlich ist da gleich Ron. Im ersten Buch - und das war mir gar nicht mehr so klar - ist die Beziehung natürlich noch ganz jung und ihr fehlt die Substanz und Verlässlichkeit, aber man spürt von der ersten Begegnung die Verbindung der Beiden. Man ahnt instinktiv die grosse Freundschaft voraus.
Und ich bin gerade an dem Punkt angekommen, wo die beiden Hermione mögen lernen, wo sie nicht mehr nur die rechthaberische Besserwisserin ist. Aber das ist ganz fabelhaft so. Es ist ein bisschen als bekommt sie durch das erste Buch gleich mal ein paar Fehler und man merkt, dass ihre Rolle zum wachsen gedacht ist. 
Aber da ist ja auch noch Dumbledor, der gleich so eine unnahbare Aura hat, was super für die anderen Bücher ist. McGonagall, die ich gleich von dem Buch an geliebt habe und Mrs. Hooch - hach ich bin ein Riesenfan von Mrs. Hooch. Und natürlich Hagrid. Hier kennen wir ja die Weasleys noch kaum, und auch Fred und George haben eher kleine Kasperollen zwischendurch. Nur Hagrid hat noch eine viel grössere Bedeutung. Und wie immer bei einem reread stelle ich fest, wie viele Kleinigkeiten man noch im Text entdeckt, auch wenn man das Buch schon (ein, zwei) mal gelesen hat.
  • Mond aus Glas
Wir lernen die Hauptfigur Luna kennen und mit ihr ziemlich direkt ihre tote Zwillingsschwester Stella. Und damit kriegen wir sozusagen den Knackpunkt gleich zu Beginn serviert. Aber es ist nötig nur so kann man als Leser die doch reichlich anderen Familie eben auch richtig einordnen, denn jeder trauert anders. Da ist die leicht geistig behinderte Tante Evi, die trotzdem vieles ganz glasklar auf den Punkt bringen kann. Die Mutter Vera, die sich im künstlerischen verliert, ganz im Gegensatz zu den Vater Urban, der wissenschaftliche Artikel schreibt und von der die (vermutlich leicht autistisch) veranlagte Luna ihre analytische und sehr direkte Art hat.
Wir lernen auch schnell Finn kennen, der mit seiner ModeDesigner Mutter Marianne und der kleinen Schwester Motte gerade aus dem Haus des Vaters Rainer auszieht. Auch diese Familie hat lauter Geheimnisse und jeder sein Päckchen zu tragen, vor allem Finn der aufgrund seiner Krankheit (Bluter) in Watte gepackt wird und somit immer irgendwie neben den wirklichen Leben zu stehen schein.  

Keine Kommentare: