2014/05/12

Montagsfrage XLIII: Autor oder Autorin? Von wem lest ihr mehr Bücher?

Yeah, dann heute auch wieder die Montagsfrage zum Montag... Bitteschön
Montagsfrage via Libromanie


XLIII: Autor oder Autorin? Von wem lest ihr mehr Bücher?



Sehr komische, aber nach ein bisschen Nachdenken auch interessante Frage. Das Grübeln lässt mich auch meine erste Antwort "Ist das nicht egal?" zurückziehen. Einfacher - naja nicht wirklich - ist vielleicht, wen les' ich lieber?


Zurück zum Eigentlichen "Von wem lest ihr mehr Bücher?
Dieses Jahr? Wahrscheinlich mehr Frauen.
In meinem Regal? Vermutlich auch.


Fragt man mich nach meinen Lieblingsbüchern, sind es verstärkt aber männliche Autoren, die da auftauchen: Michael Ende, Joseph Heller, Jostein Gaarder, Markus Zusak, John Green, Martin Miller, Walter Moers, Kai Meyer...

Hmh. Okay in der Liste tauchen auch Frauen auf allen voran Janet Evanovich, Patricia Briggs, Michelle Read, Lynn Raven, J.K.Rowling, Maggie Stiefvater... Vorne stehen aber die oben genannten, verrückt, oder?

Woran liegt das also?

Zum Einen scheinen zumindest in meinem Regal vermehrt Frauen die (langen) Reihen zu schreiben: Allen voran Janet Evanovich, von der allein die Stephanie Plum Reihe mittlerweile 20 Bände hat, ich zusammen genommen aber sicher 35 Bücher hab, Cassandra Clare - 7, Stephanie Meyer - 6, J.K.Rowling: 10, Patrizia Briggs - 10, Richelle Mead, Suzanne Collins, Lynn Raven, Sophie Jordan, Maggie Stiefvater, Amy Plum, Allie Condie, etc...


Fast alle meine Fantasyreihen sind (also) von Frauen, nehme ich mal Tolkien, George R.R. Martin und Kai Meyer aus. Ausser ich würde Terry Pratchett lesen, dann könnte sich das sehr schnell umkehren. Allein ich habe vor dem Gesamtwerk massive Angst, weil so umfangreich.


Interessanterweise haben mich aber männliche Autoren auf die Utopie und Fantasy Schiene gebracht: Adam Douglas, Tolkien, Jules Verne, Gert Prokop, Isaac Asimov, Stanisław Lem, Sergei W. Lukjanenko. Schon komisch, oder?

Schau ich in meine young adult section, sind es wieder zahlenmässig die Frauen, aber autorenmässig stechen hauptsächlich John Green und Maureen Johnson nicht nur "zahlentechnisch" hervor.


Wiederum sind es die männlichen Autoren, in meinem Regal, die die tiefgründige(re)n Bücher geschrieben haben, wenn man das so sagen kann. Ich sehe hier mal Michael Ende, Jostein Gaarder und Moers ganz vorne... Hmph...

Comictechnisch haben eindeutig Männer die Nase vorn.

Ich habe keinerlei Überblick, was meine ebooks angeht, vermutlich aber die Frauen.


Auch wenn ich finde, das die Frage auf den ersten Blick etwas oberflächlich erscheint, hat mich das doch massiv zum Denken gebracht, warum das so ist?
Eine Antwort habe ich trotz allem aber nicht...

Und ihr?

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