2014/02/14

mal ganz privat - eine Liebesgeschichte (I)


Happy Valentine Euch.... egal ob allein oder in Beziehung. Egal ob Euch so ein Tag egal ist oder nicht... Macht was draus und erfreut Euch an den kleinen wunderschönen Kleinigkeiten... 


Heute so zum Valentinstag, dachte ich, ich erzähl Euch mal was sehr privates.

Der Held und ich, das ist mittlerweile eine Geschichte von 10 Jahren - zusammen.
Davor gibt es eine Geschichte von sehr enger und tiefer Freundschaft.

Bekannt geworden bin ich mit ihm, durch eine Freundin, die sozusagen seine Nachbarin im Studentenwohnheim war. Wirklich engen Kontakt haben wir beide durch - Liebeskummer.
Er war eine Zeitlang an ebenjener Freundin interessiert, ich war seinerzeit mit einem Studienkollegen zusammen. Und wie das Leben manchmal so eine Seifenoper spielt, war ich plötzlich die Hintergangene und er der Gehörnte.

Misery likes company. Da er ausserdem den gleichen Studiengang, wenn auch im höheren Semester nur ohne die Medienrichtung studierte, und ich nicht unbedingt mit meinem dann ja Ex und meiner plötzlich nicht mehr so engen Freundin (glaubt mir, ganz andere Geschichte) formieren wollte, habe ich einfach ihn nach etwas Nachhilfe und Lernhilfe gefragt.


Und so stellten wir sehr fix fest, dass wir auch eine Wellenlänge liegen. Er machte super Kaffee (KAFFEEKAFFEEKAFFE-Sucht) und als er dann in seine Single Wohnung zog, und meine Fakultät so ziemlich um die Ecke lag, habe ich hin und wieder langweilige Vorlesungen und Pausen bei ihm und einen Latte Macchiato verbracht. Sein Kaffee, die Vormittage auf dem Balkon uns sein echtes Interesse an meinem Problemen, sowie tiefsinnige Gespräche machten uns schnell zu besten Freunden.
Ich konnte und wollte ihn recht schnell nicht mehr in meinem Leben missen. Dabei fand er recht schnell Interesse an einer Biologiestudentin und ich kam, nach einem Ohnmachtsanfall in einem Supermarkt während der Jahrhundertflut, mit meinem damaligen EX zusammen, eine Fernbeziehung.
(Jaja mach niemals Urlaub mit dem Ex, auch wenn mir das damals sehr geholfen hat. Aus heutiger Sicht war das vielleicht nicht das fairste eben jenem Ex gegenüber. Aber ich war jung, ich war unerfahren und ich habe ihn geliebt, den Ex. Aber wenn man einmal Ex war, dann gibt es dafür eben auch Gründe und ich weiss, Fernbeziehungen und ich, ja das ist ein schwieriges Thema. Besonders damals mit den weiteren schwierigen privaten und familiären Umständen. )

Wie das so ist, später sagte mir meine Mutter, dass sie schon viel früher wusste, was lange brauchte. Ich machte mir das Leben schwer, grübelte über meine Fernbeziehung und ob und was meine enge Freundschaft mit dem Helden anging. Manchmal wenn Freundschaft zu sehr viel mehr wird, kriegt man es selbst kaum mit, weil es ja schleichend passiert.  Es sei denn es passiert mit einem grossen BANG, bei mir eher nicht. Und dann hatte ich lange, auch zu beginn unserer Beziehung diese stete Angst, wenn man etwas mit seinem besten Freund anfängt, hat man eben auch das problem, sollte das nicht klappen, hat man eben auch keinen besten Freund, der einen auffängt. Man verliert - so war meine Sichtweise - das Safety net.
Und ich bin und war noch niemals so eng mit jemanden befreundet, wie mit dem Helden.

... to be continued...

1 Kommentar:

Consuela hat gesagt…

Na das ist doch mal interessant! Vielen Dank, dass Du uns teilhaben lässt, wie die Heldenstory entstanden ist :)

LG and happy Valentine's Day!