2013/12/29

[Kochbuchkochen] - indisches Menu mit Tandoori Huhn, Pilaf und scharfen Paprika

Kochbuchkochen nach Raghavan Iyer - Indisch kochen
Nach dem ganzen traditionellen deutschen Weihnachtsessen auf dass ich mich ja immer das ganze Jahr freue, gab es gestern einen kurzen Ausflug in die indische Küche. Nicht ganz überraschend, habe ich doch zu Weihnachten ein wirklich wundervolles Kochbuch geschenkt bekommen, dass nicht nur durch seine Gerichte und Rezepte besticht, auch seine Aufmachung ist einfach zauberhaft. Die Kapitel sind mit etwas grösseren Seiten versehen, die man auch noch ausklappen kann. Viele Rezepte haben StepByStep-Bebilderung und zu jedem gibt es noch einen Zusatz, der über mögliche Veränderungen, Vereinfachung des Rezeptes Aufschluss gibt. Ich denke, demnächst werde ich das bestimmt noch einmal genauer vorstellen. Glaubt mir, es ist es wert...

Stattdessen ein paar Impressionen meines indischen Menüs:

  • Tandoori Huhn - Tandoori Chicken 
Tandoori-Huhn: Hühnerbruststückchen eingelegt in würziger Yoghurtsauce,
und dann angebraten
  • Masala Pulao - Sweet-scented Pilaf  - also Gewürzreis 
Basmati Reis mit Zimt, Nelken, Kreuzkümmel & Kardamon,
klingt komisch, ist aber saulecker...
Ich bin jetzt schon ein Fan. Es riecht wahnsinnig toll und im Endeffekt ist es ein Reis mit Garam Masala, der berühmten indischen Gewürzmischung, die hier aber in ihren Einzelteilen und ganz dem Reis hinzugefügt wird. Sogar vorher schon in Ghee (eine Art klarifizierter Butter, also Butterschmalz) angebraten wird, dazu rote Zwiebel und lockerer Basmati Reis. 
  • Simla Mirch aur Suva - Blistered Smoky Peppers - scharfe gegrillte Paprika
gegrillte Paprika mit Kurkuma, Kreuzkümmel und Dill mit viel Chillischärfe
Schon durch die Farben der Paprika ein echter Hingucker, durch die Gewürze riecht es einfach grandios und wer Schärfe liebt, ist auch hin und weg vom Geschmack. Für mich etwas zuu scharf, ich kann es nur mit etwas Brot geniessen. Als Beilage aber super, denn es macht sich fast von allein. Entgegen dem Kochbuch, habe ich es allerdings im Ofen gemacht, statt auf der Kochplatte. 

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