2013/09/09

Montagsfrage XXVIII: Liest du Leseproben?

Dieses Mal ist die Montagsfrage von  Paperthin kurz und schmerzlos, meine Antwort überraschenderweise (Achtung Ironie) so gar nicht.... 
(c) Paperthin

Liest du Leseproben?


JAAAAA! 
Mittlerweile dienen die mir sogar als zusätzlicher "Evtl.- Wunschzettel. Wenn ich mir also nicht sicher bin, ob ich das Buch lesen will, hol ich mir erstmal eine Leseprobe. 

Gerade bei independent Büchern ist das sehr hilfreich, ob man mit dem Schreibstil des Autors klar kommt. Auch bei Übersetzungen mache ich das oft. Denn ich habe schon mehrfach gemerkt, dass manchmal schlicht die Übersetzung ein Problem ist. 

Allerdings ist das gerade bei Fantasy ein Problem. Wenn es ein sehr komplexes Buchuniversum ist, mit sehr vielen fremden Figuren ohne wirklich Einführung in das Buchuniversum, bevorzuge ich eine deutsche Übersetzung, dann weiss ich wenigstens was ich nicht verstehe oder was im dunklen bleiben soll. Weswegen ich wohl bisher nie ein Thriller oder ähnliches in OV gelesen hab, die stetige Frage, hab ich nur was überlesen oder schlicht nicht verstanden oder SOLL ich das nicht wissen, würde mich wahnsinnig machen. Gerade lese ich Dan Brown in englisch, das ist grenzwertig anstrengend, allein dass in meinem Kopf (dank Film) Tom Hanks mir das vorliest, ist ein echtes Plus. Aber es geht schleppender... 

Dagegen ist "Firelight" (Fantasy mit Gestaltwandlern) echt easy. Ich merke teilweise kaum, dass ich englisch lese. Es fliesst. Auch wenn hier und da etwas unbekannt ist, aber das wär's im Deutschen auch. Irgendwie trifft es eher mein Sprachzentrum im englischen. Vielleicht liegt's am Young Adult, also der vermeintlich fehlenden Sprachkomplexität... Auch wenn ich das mal eher als These in den Raum stelle, ... Also wer weiss. 


Noch schlimmer sind Hörbücher.. Ohne nicht mindestens 5-10 Min in ein Buch hineingehört zu haben, kann ich nicht sagen, ob mir ein Sprecher auf den Nerv geht oder ob er mein Nerv trifft, wie ich das Buch lese(n würde). Josefine Preuss und Jan Joseph Liefers schaffen das fast immer, aber ich teste auch andere aus. Die Synchronstimme von Johnny Depp, aka David Nathan, ist da auch ganz nett. 

Bei Hörbüchern ist für mich der Sprecher alles entscheidend... Weil mein auditive Aufnahme eh eher so gering ist, brauche ich jemanden der bei mir ankommt, sonst kann ich es gleich vergessen... 

Also deswegen nebenan, mal eine Auswahl momentanen (schriftlichen bzw. eBook) Leseproben:
  • Gabriella Engelmann und Jakob M Leonhardt: "Im Pyjama um halb vier"
  • Amelie Fischer: "Callum & Harper" (Sleepless Series)
  • Julia Leuze: "Der Geschmack von Sommerregen"
  • Tanhja Voosen: "Geheimnisse des Himmels" 
  • G. Musso: "Nachricht von dir:
  • I.Abedi: "Isola"
  • Carina Bartsch "Türkisgrüner Winter" & "Kirschroter Sommer"
  • Teri Terry: "Gelöscht"
  • Sophie Kinsella "Wedding Night"
  • Beth Revis "Across the Universe"
  • Ch. Marzi :"Die wundersame Geschichte der Faye Archer"
  • Melanie Schober "Skull Party"
  • Sophie Jordan "Firelight - Brennender Kuss"
  • Libba Bray "Beauty Queens"
  • J. Evanovich, D.Kelly: "The Husband List"
  • Brianna Karp: "Homeless - Mein Weg zurück ins Leben"
Zuletzt gekauft aufgrund einer Leseprobe: A.S. King - " Please ignore Vera Dietz", was die OV von "Please don't hate me" ist. Wenn ich bei einer Leseprobe unbedingt weiter lesen muss, und es halbwegs bezahlbar ist, ist es meist nur ein kurzer Klick, bis ich es hab. Ehrlich ebooks haben meine Kaufentscheidung dahingehen sehr negativ beeinfluss, ich kaufe da sehr viel impulsiver....  

Kommentare:

SnowWhiteFairy hat gesagt…

Da muss ich dir zustimmen, bei Hörbucher ist es sehr schwierig, da die Stimme im Vordergrund steht.
Schwierig zu sagen, ob sie einem dann auch gefällt, wenn man einen neuen Sprecher aufprobiert.

momo hat gesagt…

ich bin mir auch unsicher, ob bei Hörbüchern eben noch mehr zusammenpassen muss, um ein echtes Bucherlebnis zu werden: Nicht nur Schreibstil und Geschichte müssen stimmen, sondern auch Stimme und wie der vorliest... Allerdings kann man ein Hörbuch eben auch nebenher im Auto, Bügeln, Kochen hören, wo das mit Lesen schwierig wird. Wobei da auch die Gefahr liegt, je mehr man nebenher macht, desto weniger wird das ja was, mit der Geschichte.