2013/06/25

Wie Müller bin ich?

Gestern startete wohl auf ZDF die Dokumenationsreihe von Terra X über den Durchschnittsdeutschen, passenderweise Müller genannt. (Die ich im übrigen aufgrund einer tollen Birthday-BBQ-Party verpasst habe - es gab belgisches BIER!)

Dazu entsprechend findet man online den wirklich überaus schicken und gut gemachten Müllermeter, mit dem man seine "Durchschnitts-Deutschheit" messen kann. (Das kann man übrigens gerne auch als Europäer/Internationaler oder anderweitiger Alien, denn wie ich aus Erfahrung weiss, sind viele meiner internationalen Kollegen teilweise durchschnittdeutscher als man das so vermuten würde). Denn der Müllermeter schaut nicht auf irgendwelche kulturellen, genetischen oder sonstigen Herkünfte, er ermittelt das strikt an den durchschnittlich alltäglichen Gewohnheiten der Einwohner Deutschlands. 

Also wie sehr liegt man im Durchschnitt so als Deutscher, ganz abhängig seiner Gewohnheiten... Wobei so ein Durchschnittsdeutscher (gottseidank) mittlerweile/heutzutage zu soundsoviel Prozent italienisch, spanisch, englisch und/oder amerikanisch, türkisch, asiatisch, afrikanisch,australisch polnisch, russisch und vielleicht auch ein bisschen hawaiianisch(?) ist. (Man konkateniere bitte weitere prozentual wichtige Anteile).
(c) ZDF, terra X oder whoever made the Müllermeter

Was ich eigentlich sagen wollte: Ich bin also zu gerade mal 57% durchschnittsdeutsch. Als Kind zweier deutscher Eltern, die auch jeweils deutsche Eltern hatten, sehe ich das als absoluten Gewinn der heutigen&früheren Einwanderer, die mich wohl gerade nur zur Hälfte durchschnittsdeutsch erscheinen lassen. Ich danke euch, ein Hoch auf kulturelle Vielfalt. 

Ich fühle mich sehr wohl so UNDURCHSCHNITTLICH MÜLLERISCH... 

Übrigens kriegt man als Dank so eine wunderbare Inforgrafik, die ich (weil ich einfach vermute dass das der NSA eh weiss) Euch gerne auch ganz zeige.





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