2013/06/03

where books live - schwieriges Unterfangen mit der neuen Buchheimat...

Vor noch nicht allzulanger Zeit haben meine Stammleser hier ja einen kleinen Blick auf die neue Heimat meiner Bücher erhaschen dürfen. Denn nach langer, langer Suche wurden wir endlich fündig im Abverkauf eines regionalen Möbelherstellers.
Buch-Zuhause in der Möbelaustellung in Wehrsdorf 
Neulich war es dann endlich so weit - naja zumindest hatten wir das gedacht. Die Spedition war bestellt und der offizielle Messeaufsteller wollte das gute Stück bei und zusammenbauen. Der LKW stand vor der Tür (der kranke Held kam gerad aus dem KH) und alles schien perfekt zu werden...

... als wir bemerkten, dass das Prunk-Stück - nämlich der Teil mit dem verschiebbaren Buchregal davor  - nicht ins Haus passte. Also weder in den Fahrstuhl - (ganz ehrlich, dass hatte auch irgendwie keiner erwartet) - aber eben auch nicht durch's Treppenhaus. Denn ganz so "auseinanderbaubar" wie erhofft, ist das gute Stück nämlich nicht und so gibt es ein 1,08x2,02m grosses Stück, was schlicht nicht durchs Treppenhaus passt. So GAR NICHT. Also wurde überlegt und gegrübelt, immer wieder vermessen und nun ja.... 

Am Ende sah ich meine Traumbuchheimat wieder davon fahren. Da ist mir fast das Herz gebrochen. Tagelang hatte ich - krank - die 30-40 (gefühlt 150) riesigen Einkaufstaschen voller Bücher (ich berichtete) von der Seite, an der das Regal stehen sollte, auf die andere geräumt, um eben Platz für die Lieferung und das Aufstellen zu machen. Und dann musste ich zusehen, wie der Laster mit meinem Regal wieder davon fuhr. 

Es hiess also Lösung suchen. Zum Glück haben wir direkt beim Hersteller gekauft und dank ein paar Telefonaten (und natürlich ein Aufpreis) wird uns besagtes Teilstück noch mal in Einzelteilen gefertigt, was wir dann zusammen puzzeln, und hoffentlich eine auseinanderbaubare Variante finden - damit wir das bei evenutellem Auszug nicht da lassen müssen. 
Nur braucht das Zeit, denn so eine Sonderlösung muss erstmal in bestehenden Fertigungsprozess eingetaktet werden. Und natürlich kostet das extra. Aber man möchte ja seinen Büchern die beste Heimat gönnen, auch wenn das bedeutet, dass mein Buchregal im Moment weiter so aussieht. 

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