2012/04/26

Namensache - von Pauls, Ralfs und Saschas

Eine von mir gelesene, sozusagen nachbarige Bloggerin hat da neulich 
- zugegeben ist nun schon etwas her (ich habe absichtlich, ein bißchen Zeit verstreichen lassen, um die Aktualität zum Namen etwas rauszunehmen)  - 
ein paar interessante Fragen aufgeworfen, die durch die unsägliche TV-Sendung "Der Bachelor" auftraten.
Der gute hieß ja nun Paul, wie mir da erklärt wurde. Sie fragte sich nun, wie sie wohl entscheiden und aussieben würde, wäre sie mit einer Reihe von Pauls konfrontiert. 


In den Kommentaren entbrannte nun eine Diskussion, wie Pauls denn nun sind und ich musste feststellen, ich kenne gar keinen menschlichen Paul. Hingegen sind mir mehrere vierbeinige Pauls bekannt, ob mit Hundeschnauze oder mit langen Löffeln. Überdurchschnittlich viele Pauls. Jedoch kann ich nicht sagen, dass ich persönlich eine besondere Zu- oder Abneigung gegen Pauls im allgemeinen habe.


Allerdings kann ich dem Problem folgen, denn es gibt tatsächlich in meinem Leben auch arme Namensvertreter, denen ich nicht vorurteilsfrei entgegentreten kann. Schlimm oder, wie unsere Erfahrungen im Leben uns trotz einem gewissen (und hoffentlich seit den Kindertagen gewachsenen) intellektuellem Level wieder mit Vorurteilen im Alltag sich nach vorne spielen möchten. 


So verbinde ich dem Namen "Paul" eher gar nichts, aber ein Ralf/Ralph käme mir nichts ins Haus. Ich habe bisher nur ganz furchtbare Ralfs/Ralphs kennengelernt, ich glaube meine Antipathie zu dem Namen ist nicht mehr abzubauen... Ich habe in der Grundschule einen Ralf in meiner Klasse gehabt, der dummerweise auch in meinem Haus wohnte (ich bin in einem ostdeutschen Plattenbau (12-Geschosser) aufgewachsen), und dieser verhielt sich - nett ausgerückt - ziemlich asozial. Aus heutiger Sicht hat sicher weniger der Ralf an dem Vorurteil Schuld, als wohl seine Familie, die sich damals schon sehr von der äußerst geschlossen Hausgemeinschaft absonderte. Auch wenn ich nicht wirklich ein Opfer des Ralf-Mobbings war, hat sich das doch tief in meine Kinderseele eingebrannt.
Allerdings habe ich auch seitdem keinen netten, liebenswerten Ralf kennengelernt. Während meines AuPair Jahres lernte ich den einen oder anderen Ralph kennen, und die waren zum einen nicht besonders helle aber vor allem menschlich .... nun man kann es nicht anders sagen ... Arschlöcher...
Auch im Studium gab es Ralf's, keinen lernte ich näher kennen, keinen wollte ich auch nur annähernd näher kennen lernen. Und so ist dieses Vorurteil zu einer Art persönlichen Lebenserfahrung für mich ge"morph"t.
(Und ich frage mich natürlich, wieviel von diesen Erfahrungen sind "self fullfilling prophecy", also wie viel habe ich selbst durch Vorurteile beigetragen? Vielleicht waren einige Ralfs doch sehr nett hinter dem ersten Eindruck? Ich hacke ja auch kein Martin, Thomas, Kevin (naja vllt. letzteres ein wenig) ab, wenn sie sich vorstellen, sondern - so glaube ich von mir - gebe jedem eine faire Chance selbst wenn der erste Eindruck mal nicht so toll war.   


Und auch bei Saschas habe ich auch Vorurteile: 
Bisher kennengelernte Saschas waren ausnahmslos dumm, also wirklich strohdoof, da gibt es einfach keine Beschönigung. Egal in welcher Lebensphase kennengelernt und egal in welchem Land... Intern sage ich deswegen gerne "oh Gott, was'n das für ein Sascha" wenn jemand was selten Doofes sagt. I apologize to all intelligent Sascha's. Sie dürfen sich gerne vorstellen. Ralfs eher nicht.

zurück zum Thema Paul:

Paul klingt vielseitig, liegt das daran dass ich noch keinen menschlichen Paul kennengelernt habe und   sozusagen frei von Vorurteilen bin? Oder suggerieren und Filme, Bücher, Medien zusätzlich zu den eigenen Erfahrungen sozusagen "gelernte (Medien)Erfahrungen". Wieso tue ich dem Namen Paul so unterschiedliche Charaktere zutrauen, aber Ralfs und Saschas nicht?

Mir fällt gerade auf, ich kenne einige Hundepauls und mindestens drei Mümmels namens Paul/Paule/Paulchen... Liegt das daran, dass die Pauls die (diese) Menschen kannten, gemeinhin gutmütig und nett waren und deswegen der Name gerne an die Vierbeiner vergeben haben? Gibt es überdurchschnittlich viele netteOnkel/Großväter etc. mit dem Namen Paul? Kennt jemand eigentlich einen Kater namens Paul? 


Diese Paul-Sache wirft doch einige Fragen auf...

2012/04/25

Rezension über einen etwas anderen isländischen Krimi von H.Helgason

Rezension zu Hallgrimur Helgason: "Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" [deutsch] - Taschenbuch
Früher habe ich gerne Krimis gelesen. Extrem gerne. Ständig und nur: weil sie spannend sind, weil sie meist viel von unterschiedlichsten Menschen erzählen und weil sie - meistens - ziemlich real daher kommen. 
Könnte jedem passieren. Dir - mir - gestern, morgen .. jetzt... 

Dabei sehe ich selten Krimis gern. Keinen Tatort, keinen Polizeiruf, schon gar keine Autobahnpolizei oder Ähnliches. Manchesmal einen Pfarrer Braun oder ein Stuppe. Seit neuestem wieder "Heiter bis tödlich", vor allem mit Wolke Hegenbarth - Alles Klara. Aber kriminaltechnisch mag ich's lieber in Buchform. 

Natürlich habe ich auch mal in Donna Leon reingeschnuppert, mir gefällt die Figur des Comissario Brunetti, aber ziemlich schnell fand ich die Bücher zu wiederholend... Dann brachte mich meine Mutter auf Andrea Camilleri und den wahrhaft 'charmanten' Commissario Montalbano. Allein wie der Autor seine Hauptfigur über das sizilianische Essen denken und sprechen lässt, kommt einer Orgie gleich. Entweder ich bin nach einem Camilleri satt (habe mich sozusagen satt gelesen) oder ich muss sofort italienisch kochen... Meist wird es dann extrem würzig und lecker.

Selten konnten mich bisher skandinavische Krimis begeistern... Mal abgesehen von der zurecht hoch gelobten Millennium Triologie von Stieg Larsson, obwohl mich die auch verschreckten. Meine Fantasie ist einfach zu groß für diverse Szenen und schützt nur unzureichend meine arme Seele. Hachja, ich bin was das angeht ein Schisser. Umso mehr liebe ich ironisch, sarkastische Krimis. Solche, wie der von Hallgrimur Helgasson. 
Ein, zwei kurze  Ausschnitte, hatte ich ja hier schon mal raus gehauen:

Worum geht's?
Die kroatische Hauptfigur Toxic könnte eigentlich glücklicher nicht sein, hat er doch in seinen Augen, alles was er so braucht, um glücklich zu sein. Sein Beruf: Auftragskiller. 
Bei seinem letzten Auftrag erschoss er einen FBI-Agenten. Unglücklich. Und so muss er schnellstens verschwinden. Allerdings hat er wenig zeit und so hat er keine Zeit zum Pläne schmieden und muss improvisieren. Auch das geht schief, naja eben nicht so wie NICHT geplant und so findet sich Toxic in der Identität eines Fernsehpredigers (den er natürlich zuvor am Flughafen noch fix um die Ecke gebracht hat) und das zu allem Überfluss in Island. 

Doch wie soll er - als Auftragskiller - seine Lämmchen beraten? Was kann ein einer wie er denn schon zum Seelenheil beitragen? Überraschend meistert er zu Anfang diese Rolle in einem  reichlich obskuren Auftritt im isländischen Bibel-TV.Dann sind da noch die isländischen Frauen. Die können einem auch ganz schön das Leben schwer machen, vor allem wenn man sich als vermeintlicher Priester in die Tochter des Gastgebers verliebt. 

Natürlich droht so die Tarnung aufzufliegen, scheint auf einmal alles umsonst gewesen sein, aber wie kommt man von einer so gottverdammten eiskalten Insel mit viel zu wenigen Einwohnern? Vor allem wenn dort auch noch seine alten Killerkumpane zu "Besuch" kommen. 

Wieso?
Hallgrímur Helgason ist bekannt dafür, schnelle, beinahe irrwitzige Handlungsstränge mit einer großen Portion schwarzem Humor zu verflechten und die Spannung zusätzlich auch noch mit so etwas wie Gesellschaftskritik zu garnieren, ohne zu belehren. Er tut das auch hier wahrhaft meisterhaft und das mit einer Hauptfigur, die einem zuerst so gar nicht sympatisch ist. Zwar lernen wir auch etwas über die Backstory von Toxic, aber das lässt einem diesen nicht unbedingt liebenswürdig gegenüber stehen. Toxic flucht, und ist rassistisch (und überraschenderweise schafft es Helgason gerade diese Passagen mit soviel schwarzen Humor zu versehen, dass man darüber lachen muss - gerne und viel über die italienische Mafia), frauenfeindlich und überhaupt reichlich unwirsch.

Die schnelle Art des Buches und die vielen kleinen Anmerkungen, die manchesmal wirklich in der Action und Spannung verschwinden, ließ mich das Buch nochmal lesen, nachdem ich es schon (wie man dem Datum der oben verlinkten Zitate entnehmen kann) schon "nebenher" verschlang. Es eignet sich also für beides. Ein wahrhaft geniales (wie ja auch der Titel) Einzelbuch, dass einem mehr als nur einmal laut lachen und sich über die eigene politische Unkorrektheit gleich nochmal schmunzeln lässt und einen trotzdem viel Tiefe bietet und ein "NebenherBuch", dass durch Schnelligkeit und Witz besticht.

Einzig das Ende... aber hach, das müsst ihr schon raus finden. Ist schließlich ein Krimi, oder zumindest sowas Ähnliches...


Wieviel Sterne?
Nach einigen Überlegen komme ich auf 5 von 6 Sternen, also ein beachtliches Ergebnis für dieses für mich mittlerweile untypische Genre.
Einfach ein tolles Leseerlebnis mit - meiner Meinung nach - tollem Titel, der überraschend den Inhalt besser trifft als man zuerst denken mag. H.Helgason hat mir nordische Krimis wieder näher gebracht und ich werd sicher mal wieder in diesem Bereich schnüffeln gehen...


aufgeschlüsselt:
Story: 4 / 6
Sprache: 5 / 6
Charaktere: 5 / 6
Spannung: 6 / 6
fikt.Welt: 4 / 6 


Hallgrimur Helgason, "Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen", dtv, ungekürzte Ausgabe 2011, München
ISBN: 978-3-423-21318-9

2012/04/24

was die Meisterin der Nadel mit meiner Taschensucht zu tun hat

First things first: Diesen Post versuche ich seit zwei Wochen zu schreiben, allein ich bin momentan unfähig mich zu entscheiden - schlicht und ergreifend  -unfähig. Keine Ahnung, wo meine Entscheidungsfreude hin ist, vermutlich irgendwo vergraben vom Heuschnupfen oder so. Auch deswegen lag dieser Post 2 Wochen im Entwurfsordner in den verschiedensten Stadien. Schlimm oder? Aber zurück zum Thema:

Ich bin ja so ein Taschenfanatiker. Wenn's nach mir geht, hätte ich noch viel mehr, und habe nie genug davon (so für alle Gelegenheiten), wenn es nach meinem Held geht habe ich viel, zu viel von dem Kram, nie die richtige und sollte auf keinen Fall noch mehr haben. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen, vermutlich aber näher an der Meinung des Helden, rein objektiv. Aber wann waren Frauen in Bezug auf Taschen schon mal objektiv?

Genau das ist der Nadines Idee, sie macht die Taschen nämlich GENAU nach Wunsch. Also Taschentyp aussuchen, Material finden, eventuelle Aufhübschungen(Bändchen etc) aussuchen und je nach Taschentyp sogar den Verschluß. Wahnsinn. Wer clever aussucht, hat seine Traumtasche im Nu...

Klar könnte das Frau mit Nähmaschine selbst machen, aber ich hab am Wochenende mich mal wieder an einer iPhone-Tasche versucht, und festgestellt, dass das extrem fisselig (gefühlte 3 Nervenzusammenbrüche während des Versuches) ist und mein Näherfolg war mäßig:. zwar benutzbar aber durchaus verbesserungswürdig (einzig, dass ich komplett ohne Vorlage gearbeitet hab, reißt's wieder raus, aber ich berichte später).

Bei Nadine im Shop stöber daher extrem gerne und hätte mindestens schon x-mal bestellt, könnt ich mich entscheiden. Kann ich nicht, zuuuu viele Möglichkeiten. Aber ich grenze ein, also ich bin sozusagen kurz davor:
Da ist zum Beispiel dieses Schmuckstück:

  • die Schultertasche Nikki ... Kann ich mir mit dem richtigen Stoff super vorstellen... Allerdings ist die schon sehr ähnlich zu meiner braunen Lederarbeitstasche... 
  • kleiner, aber mindestens genauso toll das Showoff Bag...
Ganz toll finde ich außerdem die Idee "Taschen aufzupimpen"
  • Da hat es mir natürlich der Metro iPad(TM) Reporter angetan 
  • und auch der Vintage-Weekender wär sehr sehr praktisch. Perfekte Größe und ich liebe personalisierte Sachen.
Ich glaube aber, für die erste Bestellung werden es so "Kleinigkeiten", denn nichts ist schlimmer seine Tasche mit all dem Fitzelkram auszuräumen, um eine andere Tasche mitzunehmen. Was alles so in meiner Tasche zu finden ist, kann man übrigens hier finden. Allerdings ist das Jahre her und da war ich noch Student. Vllt. sollte ich das mal wiederholen.
Ich bräuchte also
  • ein Kosmetiktäschchen für die Kosmetik zum Mitnehmen, gerade für Arbeit und so, 
  • ein Hygiene-Täschchen für den Kram, den Frau so rumschleppt, von Taschentücher, bis Tampons und Deo, 
  • ein Kreativtäschchen, für die Stifte und das Notiz/Skizzenbuch, dass ich immer dabei hab und die speziellen iPad-Stifte
  • ein Shoppingtäschchen für die ganzen Shoppingcards, Rabattmarkenkram und was man jetzt immer so gefragt wird... denn ich hab bisher immer alle anderen dabei, ABER NIE die Richtige mit. 
  • und nicht zu vergessen eine iPadTasche für meine iPad mit "Buchhülle", die immer wo speckig aussieht. (Also ja, einen Umschlag für den Umschlag sozusagen)
Man könnte also sagen, ich könnte bei Nadine einen Kompletteinkauf tätigene, wenn, ja wenn ich mich entscheiden müsste(es gibt so unfassbar viele Möglichkeiten, das überfordert mich momentan, vielleicht wühl ich mich erstmnal durch die Einzelstücke Abteilung) und mein Männel, dem nicht ganz so wehement entgegenstehen würde...

Achja übrigens: bis zum 30.04.2012 macht Nadine dieses zauberhafte Gewinnspiel/Giveaway, bei dem man nicht nur ganz tolle kleine Täschchen von ihr gewinnen kann, nein sie legt auch noch supertolle 8 sehr leckere Balms von Figs & ROUGE bei, mit denen man die Täschchen gleich füllen kann. Sieht man meine Liste oben, müsste ich glatt Platz 1 bis 3 belegen, aber frau ist ja bescheiden (*träum*).

Also fix noch mitmachen.... 

2012/04/17

just sayin': Nilz Bokelberg - just some recommondation

Ich frag mich ja manchmal, wieso ich noch fernsehe, wenn Nilz Bokelberg doch einfach für mich sich durch die TV-Kanäle zappen kann und mir danach  - wie ich nun nach 15 fantastösen Folgen seiner Kolumne bei Brash.de festellen konnte - meine Meinung erzählen kann... 

Muss ich mich nicht mehr selber quälen. Find ich super..


Link: http://blog.brash.de/2012/04/16/nilz-zappt-15/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=nilz-zappt-15

2012/04/14

inbetween: Sommerblumenwachstum II




Meine gesäten Sommerblumen machen sich ganz gut, ich hoffe sie wachsen mir nicht über ihre Körbe... sie scheinen, was das Höhenwachstum angeht, Wahnsinnsambitionen zu haben..

2012/04/12

inbetween: Blumengrüße der Jubiläums-Kakaoparty




Ihr erinnert euch an die Kakaoparty bei Maru? Neben der wundertollen Karte von Ella, gab es ja auch noch ganz wundertolle Blumensamen.

Ich deutete ja schon an, dass ich diese sofort ausgesät hatte und schon heute zeigen sich die ersten Keimlinge. Ich bin ganz aufgeregt, ich liebe es, Blumen beim wachsen zuzusehen.


Neben den Samen der Sommerblumenmischung von Ella, habe ich Lavendel ausgesät, um den im Winter eingefangen Stock aufzustocken, eine Wildkräuterwiese, die schon grünt und die ich bald meinen Mümmels vorstellen werde, ich hab Myrte, Granatapfel und Olivensamen gepflanzt, dann ist da noch die Avocado und warte nun auf die ergrünenden Ergebnisse...


Sät ihr auch im Frühjahr und erfreut euch am pflanzen und was daraus wird?

2012/04/11

Alles neu macht der Mai ... aeh ... April....

zum grünen Frühlinglayout 2012
Nachdem es ja nu zu Ostern hier noch schneite, fand ich war es jetzt an der Reihe wieder ein paar optische Veränderungen in meinem virtuellen Wohnzimmer vorzunehmen....

 vom blauen Winterlayout 2011-2012
Momos Amphitheater ist also jetzt wieder grün. Ja so fühle ich mich auch echt wohl, grün ist eine tolle Farbe und trotz schlechter Nachrichten gestern, hab ich mir ein bißchen Fotosafari gegönnt und einige schicke Fotos gemacht...

Wie gefällt es euch nun so hier?


Ein paar Instagrams (also aus dem Header) gibt's natürlich auch noch... Ich hab mal ein bisschen mit dem manuellen Fokus meines neuen Zoomobjektivs rumgespielt, einige sind sogar komplett im manuellen Modus (also inklusive Wahl des ISO-Wertes, der Blende, und Belichtungszeit) entstanden... Ich freue mich ja immer sehr, wenn ich das so direkt hinkriege und sozusagen im Gefühl hab... zugegeben, gestern war es auch einfach...

Außerdem auf der Sidebar ist jetzt ein Teil meines Instagram Streams zu sehen. Zwar werde ich weiterhin die schönsten hier auch in groß zeigen, aber ich da ich ein kleiner Fan bin, lasse ich ja nichts unversucht, euch auch alle zu begeistern... *

[btw und vollkommen offtopic: 
WTF??? Facebook hat meine LieblingsApp Instagram aufgekauft??? Was soll denn das?? I'm so not amused... 
Man kann ohne den Verein echt nix mehr machen....]


frühlingshafte Schlosskirche - http://instagr.am/p/JRPJx9HQD3/

rosa Blüten mit Schloss und Schlosskirche -
http://instagr.am/p/JRPVYQnQD7/
Zitronenpresse hinter Ästen - http://instagr.am/p/JRPeoqHQD9/
*In der Sidebar gibt es seit neuestem jetzt auch die aktuellsten 15 Fotos in klein zu begutachten. Vielleicht möchte der einer oder andere es ja doch probieren... Würde mich freuen, wenn ihr mir euren Stream verratet, ich folge gerne... 

2012/04/09

Ostergrüße in schwarz weiss


Osterstrauß mit schwarz weißen Ostereiern
Auch wenn heute der letzte wirkliche Osterfeiertag ist, gibt's nochmal Ostergrüße von mir.

Denn mir wurde gesagt, dass ich zwar meine schwarz-weißen Ostereier gezeigt habe, aber nicht meinen Osterstrauß so richtig.

Das liegt vielleicht daran, dass er zwar blühte, aber nicht wirklich grünte.
Nichtsdestotrotz mag ich meine schwarz weiße Osterdeko und an sich muss/müsste ich noch drei Eier bemalen....

Naja, nächstes Jahr vielleicht ...

Und für die Farbe noch ein kunterbuntes Federvieh oben drauf:


lustiges Federvieh - Osterdeko bei meinen Schwiegereltern in spe


2012/04/08

Kakaoparty und osterliches Kakaowichteln

Marus 10.te KakaoParty unter dem Motto "Holla, die Waldfee" und Missis osterliches Kakaowichteln

Wie man ja wieder in meiner Seitenleiste die letzten Wochen sehen konnte, und vor allen Dingen, wie ich hier ja auch ankündigte, habe ich so zu Ostern an zwei österlichen Kakaorojekten teilgenommen.


Missis österliches Kakaowichteln

Zum einen war da Missis Kakaowichteln, bei dem man sich anmeldet, seine Vorlieben äußert und dann im Lostopf landet.*

Dann bekommt man eine eMail mit den Daten seines Wichtels und bemüht sich so viel als möglich gewünschtes in eine wundervolle Tauschkarte zu packen und diese mit viel Liebe zu gestalten.

Dieses Mal sollte ich wieder Sari von Mondgras bewichteln und das ist für mich Digital-Tante(weil ja Informatikerin) immer eine echte Herausforderung. Denn Sari liebt es möglichst analog und im jedem Schritt handgezeichnet, also kann ich da meine Stärken so gar nicht ausspielen und dafür kommt mir meine Grobmotorik bei dem kleinen Format prinzipiell in die Quere.




Die Idee hatte ich schnell, aber die Umsetzung machte mir Sorgen! Zwischenzeitlich überlegte ich sogar das ganze 3D zu animieren und eine Fahrt um das Objekt herum zu modeln und Sari so für Digitales zu begeistern, verwarf die Idee bald aber wieder aus Zeitgründen. Ich bemühte mich also ihr Blogmaskottchen ShuShu in einem angebrochenem Osterei schwimmen zu lassen und das ganze dann hinter Gras zu verstecken. Wenn ich ehrlich bin, bin ich nicht ganz mit dem Ergebnis zufrieden, aber es steckt viel Mühe und Schweiss im Kakaokärtchen, auch wenn man das diesem nicht immer ansieht.

Immerhin hat sich Sari gefreut und das versöhnt mich ein bißchen mit mir, und hat mich gerade über Ostern wirklich ein wenigbglülich gemacht.

Lustigerweise bewichtelte mich Sari zurück, von ihr bekam ich eine wunderbare Umsetzung eines kunterbunten klassischen Ostermotiv ganz ohne Glitzer und pink/rosa oder Lila. Ich liebe die Farben und ganz besonders das Wolkenkaninchen...




Vielen, vielen Dank Sari!


Marus 10.te KakaoParty unter dem Motto "Holla, die Waldfee

Maru's Jubiläumskakaoparty fand unter dem Motto Holla, die Waldfee statt, für mich perfekt, liebe ich es doch per Buch in fantastische Welten mit Feen, Elfen, Drachen und Ähnlichem zu versinken. Also war meine Idee auch schnell gefunden.



Um nicht auf dumme Gedanken zu kommen(denn ich zeichnete beide Kakaokarten ungefähr zur gleichen Zeit), verbot ich mir auch hier digitale Hilfe. Das aufgeschlagene Buch war noch einfach und auch auf der Vorzeichnung sahen die Pilze und Bäume, die aus diesem wachsen sollten noch ganz gut aus, allein die Coloration: analoge Stifte verhalten sich eben nicht wie digitale und man kann leider auch nich auf verschiedenen Ebenen arbeiten...
Karte ging übrigens an Kruemel.

Entweder ich versuche es weiter(angeblich macht ja Übung den Meister), oder werde demnächst andere Wege finden, meine Kakaokarten zu designen. Ich habe grad eine wunderbare App auf meinem iPad installiert, die würde sich geradezu perfekt dazu eignen :-)




Meine Tauschkarte kommt von der genialen Ella, die eine wahrhaft zauberhafte Erdbeerfee schuf, die ich sofort in mein Herz geschlossen hab und die nun mein momentanes Buch als Lesezeichen begleitet! Ich bin wirklich hin und weg, und nicht nur weil ich Erdbeeren liebe - nein ich muss Ella dringend fragen, wie sie das mit der Coloration hinbekommt *neid*




Die tollen Blumensamen treffen auch GENAU mein Geschmack, weswegen ich diese auch sofort ausgestreut hab und nun auf meine Blütenpracht! Ich werde berichten!


*Genau aus dem Grund liebe ich Missis Kakaowichteln, weil man sich auf einen Wichtel einstellen muss und so von alten Pfaden so manchesmal abweichen muss!

Blütenpracht zu Ostern










Überraschenderweise brachte uns der riesaer Osterhase ein extrem tolles Zoomobjektiv (55-250mm) für Beginner für meine Kasimir (Canon EOS 600D)... Natürlich wollte ich dieses in den paar Minuten Sonnenschein sofort ausprobieren und hab mich also ausgetobt.

Ein echtes Lieblingsstück, ich freue mich schon jetzt auf das manuelle Ausprobieren und Spielen.
Ich habe schon meinen Instagram-Channel zugepostet und für euch habe ich mal die österliche Blütenprachtreihe (weiss, gelb und bunt) ausgesucht.

Ich liebe ja technische Spielzeuge und ich liebe jetzt schon die , die dieses Objektiv bietet und ich liebe meine Schwiegerellis in spe (nicht nur für so ein tolles Spielzeug)...

2012/04/05

ein Frühstart zu Ostern - Happy Easter

Frühstart zu Ostern - bunte Eierschalen - http://instagr.am/p/JCBktjnQAW/

Da ich Ostern sicher wieder alle Hände voll zu tun haben werde, mit Besuchen und anderen Kram, dachte ich lege ich doch einfach mal einen Frühstart hin und wünsche Euch allen
Frohe Ostern!
Ich persönlich liebe ja das bunte Fest (auch wenn es an der einen oder anderen Stelle bei mir dieses Jahr eher schwarz-weiß ist). Die selbst gefärbten Eier sind auch schon fertig und sehen zusammen ganz schick aus. Meine Osterhasen sind wie jedes Jahr stinkend faul. Und ich? Ich freue mich einfach nur auf ein paar freie Tage und ein bisschen Erholung - auch wenn mir das Wetter scheinbar keinen Sonnenschein schenken mag....
Mein Lesestoff hat sich sozusagen gerade zu getürmt, und es gibt so einiges was ich dringend machen müsste... Mal schaun', was ich so schaff.. 

Und bei euch so?

blau weiße Oster Dekoration mal anders - http://instagr.am/p/I_KVdcHQB5/
gefärbte marmorierte (Oster-)Eier - http://instagr.am/p/I_KrAMHQB-/

schwarz weiße Oster-Eier Deko - http://instagr.am/p/I_KhhSHQB8/


2012/04/03

blühender Frühling auf Instagram

blühende Hyazinde - - http://instagr.am/p/Ij57teHQIw/
Ich bin ja viel bei Instagram* und fotografiere mich durch mein Leben.

Dabei sind die Instagram-Fotos häufig iPhone-Pics, aber eben auch - gerade Makros - Fotospielereien mit meiner 'neuen' Kasimir, die dann auf dem iPad landen und spomit gerne auch auch auf Instagram.

Wenn ihr mich dort finden und mir folgen(? wie auch immer man das dort nennt) wollt,  look out for "datmomo". Ab und zu stelle ich dann hier ein paar zusammenhängende Fotostrecken aus meinem Instagram-Kanal online. Für die, die das nicht kennen.** Dabei gibt es einfach phänomenale Instagram-Kanäle... Traumhaft... Also falls ihr mal ein paar Gute-Laune-Gründe braucht, ich könnte da weiterhelfen...

Tausendschönchen - http://instagr.am/p/Ij6J2znQIz/
farbenfrohe Tulpe - http://instagr.am/p/Il0FGmHQEw/
kunterbunte Stiefmütterchen - http://instagr.am/p/IxI05rnQII/
Narzissen in der Wohnung - http://instagr.am/p/Iqg0l9nQK3/

* Eine supertolle App für das sharen von Fotos in "Polaroid"-Form mit ein paar digitalen Bearbeitungsmöglichkeiten ohne großen Bezug, einfach Bilder, die für sich sprechen. Gibt es für Android, iPhones und einigen mehr. 
** In der Sidebar gibt es seit neuestem jetzt auch die aktuellsten 15 Fotos in klein zu begutachten. Vielleicht möchte der einer oder andere es ja doch probieren... Würde mich freuen, wenn ihr mir euren Stream verratet, ich folge gerne... 

2012/04/02

Rezension - Crossed by Ally Condie [englisch]

Rezension "Crossed" von Ally Condie [englisch] 
"Die Flucht" im Deutschen - Fortsetzung von "Matched" ["Die Auswahl"]
Auch wenn ich "Matched", den ersten Teil zu Crossed (im deutschen "Die Flucht"), wirklich sehr mochte, hatte ich es hier ich sofort rezensiert, sondern mir stattdessen den zweiten Teil "Crossed" bestellt, in Erwartung wieder eine großartige Reihe gefunden zu haben, denn die Dystopie, also das Weltuntergangsszenario, was Ally Condie hier ersann klang nicht nur vielversprechend, vor allem auch vielseitig und spannend.

Zuvor sei gesagt, dass ich mich sehr auf die Fortsetzung freute, ich zwischendurch schlechtes darüber las, es dann auf meine Weihnachts-Wunschliste setze und mich dann wieder freute und nach dem dem ersten Kapitel das ganze wieder zur Seite legte und erstmal die "Chroniken der Unterwelt" - "The Mortal Instruments"-Reihe las, dann wieder dazu griff und es dann neben einigen anderen Büchern durchlas. Entgegen meinen sonstigen Gepflogenheiten, habe ich also insgesamt so 3 Monate mit dem Buch gehadert.   Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen, vielleicht einfach nur andere, aber irgendwie, hach, lest selbst...

Vorgeschichte("Matched") und Szenario:
Protagonistin Cassie wächst in einer der inneren Provinzen names Oria auf. Die Gesellschaft ist strikt nach Wahrscheinlichkeiten ausgerichtet, nach Statistik und Vorhersage. Demnach ist 80 das perfekte Sterbealter, denn eigentlich sind Krankheit und Tod mehr oder minder ausgerottet, und da gewisse Familien ja Kinder möchten, muss ja zwangsweise etwas gegen die Überbevölkerung getan werden.

So war Cassia im ersten Buch 17 Jahre alt und stand damit kurz davor "gematched" - also gepaart -  zu werden mit dem bestmöglichen, am besten zu ihr passensten Partner aus dem "Paarungspool"- laut System. Und überraschenderweise war das Xander, ihr Freund aus Kindheitstagen und sozusagen beinah ihr Nachar. Selten. Doch als plötzlich Xanders Gesicht verschwindet und stattdessen das von Ky aufgrund eines angeblichen technischen Defekts auf ihren Microchip erscheint, ist Cassia verunsichert, ist sie es doch gewohnt, dass alles von der Gesellschaft organisiert wird. Und die Gesellschaft macht keine Fehler, normalerweise. Überraschenderweise lebt Ky auch in ihrer Provinz und natürlich entwickelt sie dank während einer gemeinsamen "Sommeraktivität" Gefühle für ihn, auch wenn sie erfährt, dass er eigentlich eine "Aberration" ist und damit gar nicht Teil des "Matching-Prozess" sein kann.

Und dann ist da noch das merkwürdige "Erbe" ihres Großvaters, dass sie gar nicht haben dürfte, ein Gedicht, welches nicht eins der gesammelten Werke der Gesellschaft ist. Denn in der Gesellschaft sind Kulturgüter verboten: Es wurden nur 100 Werke jeder Gattung durch eine Kommission zum Aufheben auserwählt (100 Gemälde, 100 Lieder, 100 Gedichte etc). Bisher durfte jeder Mensch immerhin ein sogenanntes "Artefakt" besitzen, das meistens von den vorherigen Generationen der Familie weitergegeben wurde, doch wurde dies nun verboten, da sie die Ungleichheit zwischen den Menschen verstärken. 

Für jemand, der nie gelernt hat für sich selbst zu denken, eine echte Belastung, sie wird damit zum Außenseiter in der Gesellschaft... Die ständig im Raum stehende Frage des ersten Teils ist dabei, ob sie sich für die rote Tablette* entscheiden wird, die sie die letzen 12 Stunden "vergessen" lässt?

***

"Die Flucht" bzw. "Crossed" wird abwechselnd aus Cassias und Kys Sicht geschrieben, was sinnvoll ist, sind sie doch ein Großteil des Buches getrennt.

Worum geht's? (Achtung: nicht spoilerfrei bzgl Buch 1 - "Matched")
Cassia hat sich für Ky entschieden und folgt ihm entsprechend ihrem selbstgewählten "Arbeitsauftrag" in die äußeren Provinzen. 
Ky wird als Aberration von Arbeitslager zu Arbeitslager geschleift, und überlebt - bis er flieht, denn  zufällig landet er nicht weit von seinem früheren Zuhause. Mit 2 anderen flieht er in das "nahe"-gelegene Gebirge (Canyons) und hofft dort auf "Siedler" zu stossen, die weder Teil der Revolution sind und er einfach ein normales, unvorherbestimmtes Leben führen kann, bis er irgendwann Cassia zu sich holen kann.
Cassia hingegen versucht auf Teufel komm raus Ky zu finden und während ihrer "Tour" durch die Provinzen, kommt sie auch mit kleinen Hinweisen auf eine "Revolution" in Kontakt. Durch einen Hinweis flieht sie auch zu den Bergen und versucht Ky zu finden. 

Wieso?
Der erste Teil "Die Auswahl"("Matched") begann langsam, die Autorin nahm sich Zeit die Struktur der Welt, die Gedanken der Protagonisten zu erläutern und dem Leser wirklich nahe zu bringen, und es gelang. Trotz wenig spannender "Action"-Handlung gelang ein feinsinniger Roman, dem anfangs passiven Charaktär Cassia entsprechend,  denn die hatte bisher ein glückliches, beinah perfektes leben, in dem ihr bekannten Rahmen. Außerdem lernen wir Cassia als Typ Mensch kennen, der vom Charakter her nicht der Typ Mensch ist, der sich direkt Hals über Kopf gegen das System auflehnt. Sie braucht die Zeit, die Ally Condie ihr im ersten Band dieser Trilogie gegeben hat, um sich zu einer Person zu entwickeln, die sich für den Leser glaubhaft gegen die Gesellschaft auflehnen und wehren kann, die eigene Entscheidungen treffen will und kann.

Hier im zweiten Teil "Die Flucht" ("Crossed") besteht die Story größtenteils nur aus der Reise durch die Canyons, ergo bleibt leider auch wenig bis gar kein Raum für andere Handlungsstränge. Einzig die inneren Konflikte von Cassia und Ky, die Probleme, die ihre Beziehung überwinden muss, das angebliche "Nichtverdienen" einander, wird immer wieder zur Hauptsache - und das wirklich in den unmöglichsten Situationen (und gerne nur allein bedacht). Allein das Gefühlsleben der beiden wird wirklich einfühlsam und emotional beschrieben. Trotzdem  muss ich einfach anmerken, dass beide Charaktere ihren starken Willen aus "Matched" irgendwo in den Canyons verloren haben. 

Cassia ist aus unerfindlichen Gründen geradezu von der Idee der Rebellion besessen und scheint  nicht einmal darüber nachzudenken, warum sie sich denn der Rebellion anschließe will. Ky  hingegen sinnt darüber nach, wie er keines von beiden wählen kann (weder Gesellschaft, noch Rebellion) und somit sozusagen in sein altes "Muster" des Sich-Versteckens zurück fällt. Dabei war er doch gerade am Ende des ersten Teils zu allem bereit und hat in Cassia (die sich ja für IHN entschieden hat) einen Grund gefunden, gegen das System zu kämpfen, oder sehe ich das falsch? Aber jaja diese Vatergeschichte, ich weiß.

Zwar taucht auch Xander in einer Form auf, die schwer vermuten lässt, dass er im 3. Teil noch einmal heftig (nicht nur um Cassia) kämpfen wird, aber insgesamt sind die Nebenfiguren diesmal sehr seicht und flach und Condie gönnt sich wenig Zeit das ganze etwas genauer zu beleuchten (Dabei hätte mich das tatsächlich fasziniert).

Was der erste Teil an Spannung vielleicht fehlte, das wird hier aufgeholt, ein ständiges Gehetze und Bedrohtsein in keiner Sekunde haben die Protagonisten eigentlich Zeit nachzusinnen (machen sie aber trotzdem) und überall und ständig taucht die Gesellschaft mit "Luftschiffen" auf oder die "Wanderer" stolpern geradezu über Leichen.

Ganz prinzipiell ist die Bewertung hier doppelt so schwer, denn als BuchReiche** würde ich dem ganzen bisher schon 4 Sterne zugestehen, als Einzelbuch (wenn auch an sich "alleine" nicht wirklich lesbar) würde ich mich allerdings für 3 von 6 Sternen entscheiden (ich war kurz davor nur 2 zu geben, aber die Aufschlüsselung hat mich doch zu 3 bewogen).
Dabei hatte ich echte Hoffnungen in die Fortsetzung gesteckt. Und auch die Welt- die Dystophie als solches - ist eigentlich toll, aber kommt die zu kurz, irgendwie ist die Umsetzung in diesen Teil einfach furchtbar lieblos.

aufgeschlüsselt:
Story: 2 / 6
Sprache: 4 / 6
Charaktere: 3 / 6
Spannung: 3 / 6
fikt.Welt: 5 / 6 (bedenkt man den Vorgänger, ansonsten 4)


*Jeder Mensch muss immer drei Tabletten bei sich tragen, die grüne dient der Beruhigung, die blaue enthält genug Nährstoffe für einige Tage und die rote lässt einen die letzten zwölf Stunden vergessen.
**Einfache mathematische Gleichung: "Matched" (5/6) & "Crossed" (3/6) macht im Mittel 4/6 Sternen für die Reihe bisher)


  • Ally Condie - "Crossed" - [engl.] - 367 Seiten
    • Dutton Juvenile Verlag - 1. November 2011 -
  • ISBN-10: 0525423656 - 
    • ISBN-13: 978-0525423652

2012/04/01

Buch Rezensionen - endlich die Bilder

Schon lange habe ich ja überlegt, ob ich zu meinen Buchbeschreibungen, die sich ja mittlerweile immer mehr zu Rezensionen entwickelt haben und mittlerweile ein etwas genaueres Bewertungssystem zu Grunde liegen haben, ein Bild hinzuzufügen.

Die erste Skizze war schnell - digital - fertig, und dann hat's doch stagniert. Zwar wurde die Skizze immer detailierter und auch mit einem Hintergrundbild versehen, allein die fehlende App um Hintergründe und Fotos retuschieren zu können fehlte, also musste ich das Ding auf den Laptop und Photoshop ans Problem gebracht.

Nur das dauert eben... und ich arbeite ja auch. Das Problem, wenn genau sowas auch der Job ist, hat man wenig Lust in der Freizeit sich dran zu setzen und dann hat man aber auch einen gewissen Anspruch, weil es ist ja der Job... Ihr versteht?

Anyway, das ist also die Skala, die ich mir für meine Rezensionen ausgedacht hab (einige werden ja schon gesehen, haben, dass ich mich für 6 Maximal-Sterne entschieden hab).


Warum Sterne? 

Ja, warum nicht? Die Zahl 6 birgt immer die Gefahr mit Noten verwechselt zu werden. Aber warum dann nicht 5? Weil es dann eine Mitte gibt und diesen "Ausweg" wollte ich mir absichtlich nicht gönnen. Ich möchte mich entscheiden müssen, zwischen gut und schlecht... natürlich mit Abstufungen, aber so ganz prinzipiell.



Warum ein Bücherstapel? 
Weil mein Bücherstapel immer ein Indiz dafür ist, wie gut ein Buch ist. In zweierlei Hinsicht. Zum einen weil ich immer die Bücher aus einem Bücherstapel ausgewählt ist, ich habe eine Wunschliste, einen "gekauft, aber noch nicht gelesen"-Stapel, ein "mal gekauft, aber dann doch nicht gelesen"-Stapel, ein "will ich unbedingt nochmal lesen"-Stapel, ein "wollte ich schon immer mal lesen"-Stapel und einen "von-xyz-geliehen"-Stapel, ein "muss-ich-lesen-bevor-ich's-verschenke"-Stapel, etc... Viele Stapel also. Wenn ich ein Buch lesen, habe ich es also schon mehrfach ausgewählt... Und meine "Stammleser" wissen ja außerdem, dass ich IMMER mehrere Bücher gleichzeitig lese... Wegen meinen Launen... langer Rede, kurzer Sinn, irgendwie schien es passend.