2012/02/29

DIY - bunte Streifendekoration

Seit meiner Valentinstagbastelei bin ich praktisch begeistert über die vielen Möglichkeiten, die das basteln mit Tonkarton "in Querlage" bietet.



Bisher habe ich diesen nur flächig genutzt. In Streifen geschnitten und über Stifte/Hölzer gerollt kann man wunderbare Rundungen einfach hinbekommen und mit gezielten Knicken bringt man das ganze in Form. Als Sari zum Frühjahrsbasteln aufrief, war das gleich meine Idee. Im Bastelladen inspiriert stellte ich fest, dass man schon vorgeschnittene Tonkartonstreifen kaufen kann und das man beinahe jede Blütenform so hinkriegen kann...

Wenn Blüten gehen, dann sollten auch Schmetterlinge und Vögel kein Problem und das Beste: je bunter desto besser. Also perfekt für einen bunten Frühlingseinstieg. Aber man kann natürlich je nach Idee und Vorstellung von Regenbogen zu monochromeren Versionen passend zur Tapete oder Gardine alles erstellen...

Die einfachste Bastelform:

  • pro Teilform der zu bastelnden Figur etwa 5-15 Streifen in entsprechenden Farben vorbereiten und eine Reihenfolge festlegen. Dann die äußere Form falten und zusammenkleben. Pro weitere Innenform etwa 10% kürzen, wieder zusammenkleben und die Formen dann ineinander setzen und zusammenkleben... So hat man entweder ein Blütenblatt oder ein Schmetterlingsflügel gebastelt... (siehe oben)


komplizierte Bastelform (besser für breitere Streifen geeignet):

  • Die Teilformen der Figur aus breiterem Streifen formen und zusammenkleben. Weitere Streifen über ein Schaschlikspieß oder Stift rollen, und mit dem Fingern in entsprechender Art wieder auseinanderziehen, bis gewünschtes Muster entstanden. Diese Streifen in der äußeren Form platzieren und jeweils am Rand in dieser befestigen und an den entsprechenden Kontaktstellen miteinander auch befestigen. Im Bestfall ist das Konstrukt so durchaus überraschend stabil. Keine Form (bzw. nur sehr kurze) sollten nur am Rand mit der äußeren Form verbunden sein.

 Je nach Komplexität der Vorlage wiederholt man das nun, bis man den Schmetterling bzw. Blume fertig hat...

Idee: gerade für komplexere Figuren wie Vögel oder Schmetterlinge kann man den äußeren Streifen dopplet so breit machen, wie die inneren Musterstreifen. So kann man "gegeneinander" Muster legen. Aber das sollte man sich NICHT für den Anfang vornehmen.

 Die unterschiedlichen Figuren kann man nun an Stöcken befestigen und in Blumentöpfe stecken, zu Girlanden zusammenfassen oder damit Kränze verschönern, in meinem Fall werde ich diese an ein paar Ästen aufhängen und befestigen und dieses dann ins Fenster hängen... Allein mir ist der Kleber ausgegangen und die Äste muss ich noch besorgen... Deswegen gibt es nur die Anfänge hier zu bestaunen... Sorry...



Kurz zusammengefasst braucht man:

  • Tonkarton in unterschiedlichen Farben
  • o.ä. Streifen (halbwegs gleichfarbig) aus Katalogen, Magazinen oder Anderem
  • Bastelkleber oder doppelseitiges Klebeband
  • Schere 
  • Stöckchen oder Schaschlikspieße für Blumendeko oder einfach in Blumentöpfe
  • dünne Fäden für Girlanden
  • kleine Stöckchen und Ästchen für hängende Deko
Die komplett fertigen Fotos kommen dann morgen, spätesten Freitag...

2012/02/28

Der Animationfreak und Buchliebhaber in mir vereint...

Wie viele von Euch wissen, bin ich ja ein riesen Animationsfreak und auch wenn die vorgestrigen Oscars nicht immer für die von mir favorisierten Filme vergeben wurden, kann ich mich für einen ganz besonders freuen:
In der Kategorie "Bester animierter Kurzfilm" gewann "The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmorevon William Joyce, Brandon Oldenburg die heiß begehrte Trophäe und das völlig zu Recht. 
Ich hatte vorher schon davon gehört und Teaser gesehen, aber irgendwie das aus den Augen verloren, umso begeistert bin ich darüber. Der Film, eine Erstproduktion eines "neuen" Studios namens Moonbot Studios, wurde sowohl in traditioneller 2D-Animation umgesetzt, enthält aber auch Elemente der Computeranimation und lebt viel von der Geschichte aber auch von der atmosphärischen Umsetzung.


 Lustigerweise enthält er einige Bezüge zu anderen Filmen, zum Beispiel zu Zauberer von Oz, aber auch optisch an Buster Keaton (hauptsächlich im Erscheinungsbild der Hauptfigur). Joyce war früher Zeichner bei Pixar und nahm sich u.a.  William C. Morris für seine Hauptfigur "Morris Lessmore" zum Vorbild, der lange bei einem führenden amerikanischen Verlag die Kinderbuchabteilung leitete.


Worum geht's im Film?
Morris(jung) schreibt Notizen in sein rotes Büchlein als ein starker Sturm sämtliche Buchstaben aus diesem weht. Wie die umliegenden Häuser wird auch Morris mitgerissen und landet in einer schwarz weißen Welt. 
Hier sieht er allerlei seltsames, unter anderem eine schwebende junge Frau, die ihm ein Buch zuwirft, welches sich als "Humpty Dumpty" enpuppt. 
Das Buch wirkt wie ein Daumenkino und weist ihm den Weg zu einem farbenfrohen Haus voller lebendiger Bücher. Morris beginnt mit den Büchern zu leben, füttert sie, kleidet sie ein, und liest sie vor... 

Der Film fand angeblich auch als interaktives eBook Verbreitung, was ich sofort mal ausgiebigst suchen muss. Das klingt mehr als spannend und ich bin fast schon ein wenig sauer auf mich, dass das so an mir vorbeigezogen ist. Eigentlich ja genau mein Ding.

Aufgrund der deutschen Rechtesituation sehe ich mal davon ab, dieses Video einzubetten, ich bin überhaupt überrascht, es gefunden zu haben. Aber naja. Schaut es Euch an, es ist wirklich toll animiert und bringt wahnsinnig viel Atmosphäre und allein die "Buchszenen" sind einfach fantastisch...
http://www.youtube.com/watch?v=Adzywe9xeIU&feature=player_embedded
Es ist momentan übrigens auch auf der offiziellen Seite des Studios zu sehen: http://www.moonbotstudios.com/
Ansonsten vielleicht einfach mal googlen, es lohnt sich wirklich...

Arbeitserfreulichkeiten









Erkenntnis des Tages: Manchmal braucht es viel Kaffee für einen Arbeitstag...

2012/02/25

lecker Elch im Ontario (kanadisches Steakhouse)




Zum Valentinstag führte mich der weltbeste Held meines Herzens aus. Das war soweit noch geplant, nicht geplant hatten wir das "WO". Eine Idee hatte sich am Tage schon wegen Überfüllung von selbst aus dem Rennen genommen und so grübelten wir noch beim Verlassen der Wohnung über das mögliche Ziel.

Entsprechend überraschend standen wir also so halb neun im kanadischen Steakhouse Ontario - direkt an der Frauenkirche in Dresden - zumindest ich überzeugt davon, vom Kellner direkt wieder nach Hause geschickt zu werden...

Dem war, trotz des vollen Haus, nicht so und nach ein paar Minuten an der Bar, brachte uns der junge, aber sehr professionelle Kellner an einem tollen Platz mit Eck-Lederbänkchen und schicken Kuschelkissen, mit bestickten Flaggen in der Nähe des Kamins. Viel romantischer ging es schon gar nicht mehr.

hier geht es weiter:

2012/02/24

osterliches KakaoWichteln bei himmelsblau

Das ich ab und zu gerne Kakao-Karten kreiere, dürfte meinen Lesern ja mittlerweile bekannt sein, auch dass ich gerne und mittlerweile fast schon regelmäßig bei diversen Kakap-Parties und KakaoWichtel-Aktionen mitmache. Zu meinen liebsten Wichtel-Events gehört das Kakao-Wichteln bei Missi von Himmelsblau.org.
Momentan wird zum Osterwichteln aufgerufen:

Hier meldet man sich an, indem man Missi einen Kommentar hinterlässt und gleichzeitig eine eMail mit Adresse schreibt und in letztere eine kleine Auswahl oder Liste von Dingen, die man mag und nicht mag. Diese wird dann dem Wichtel zugesandt und de kann sich daraus etwas aussuchen.

Aus meiner Sicht hat man es so als Wichtel etwas leichter, aufgrund der eMail (je nachdem wie umfangreich sie ist) des Empfängers kann man diesen besser einschätzen (zusätzlich verlinkt ja Missi alle Teilnehmer in einer Liste und so kann man ein bißchen auf dessen Blog oder Webseite oder Flickr oder was auch immer rumstöbern...) und man hat so erste Inspirationen, was das Motiv oder die Umsetzungsart sein könnte. Bei mir fängt der Kopf immer sofort an zu rauchen, sobald mich meine Wichtelmail erreicht. Bisher hatte ich da viele Freiheiten und ich bin auch schon öfter über meinen Schatten gesprungen: zum Beispiel habe ich so auch schon eine reine "gezeichnete" Karte erstellt, weil das mein Wichtelempfänger so wünschte.

Irgendwie gewinnen so beide Seiten und die Zeitspannen sind auch immer relativ großzügig gewählt.

Hier nochmal die wichtigsten Daten zum Osterwichteln bei Missi:

  • Anmelden: bis 26. Februar 2012 bei dem Artikel und Missi eine eMail mit Adresse und Vorlieben schreiben - also husch, husch, Beeilung
  • eMail kriegen und nach den Wünschen und Vorlieben EINE KakaoKarte kreieren
  • bis zum 02.April 2012 an den Adressaten verschickt haben (also mal spätestens ne Woche vorher den eigenen Termin setzen)

Heute auch mal wieder ein Freitagsfüller von mir... (#152)

Vor langer, langer Zeit hatte ich das ja schon mal und irgendwie habe ich heute wieder Lust auf einen:



6a00d8341c709753ef01156f545708970c
1.  In diesem Monat  bin ich mal krank, mal nicht, aber irgendwie bin ich nicht so wirklich fit und glücklich.
2.  Ich hasse das frühe Aufstehen, da man muss sich einfach dran gewöhnen, aber ganz ehrlich, der frühe Vogel kann mich mal gewaltig.
3.  Ich könnte im Moment am liebsten dauerschlafen und zwischendrin ein bisschen lesen.
4a.   Kassiopeia ist mein Lieblingsname für mein iPad, schließlich hat es zumeist Buchstaben auf seinem/ihrem Rücken.
4b   Knutschkugel ist mein Lieblingsname für meinen Hasen George (Clooney), weil er gerade eine schmusige Zeit hat, das muss Frau ausnutzen.
5.  Es hat lange gedauert, aber so langsam krieg ich das mit dem Alltag und Arbeiten und Freizeit haben, auf die Reihe.
6. So ohne Sonne find es schon arg ungemütlich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Hänge-Lese-stuhl , morgen habe ich Hausputz geplant und Sonntag möchte ich einfach mal wieder richtig entspannen !


2012/02/22

Reisefieber - ein Stöckchen

Aufgabe: Schreibe 8 Dinge zum Thema Reisen...
... Na nix einfacher als das... 

1. Wenn es nach mir ginge, hätte ich schon viel mehr von der Welt gesehen, aber allein das Geld und die Zeit... Geht es nach anderen, habe ich schon ziemlich viel gesehen...
2. Ich informiere mich vorher immer über die landestypischen Küche. Nichts wäre schlimmer als wieder nach Hause zu kommen und nicht alles gekostet zu haben und keinerlei neue Inspirationen für's Kochen gefunden zu haben.
3. Wenn ich mit dem Auto reise, sind meist mehr als die Hälfte meiner Souvenirs (nicht nur Ess-)Kram für die Küche, einfach weil man so möglichst lange in Urlaubserinnerungen schwelgen kann... Im meinen letzten Urlaub war das ganz schön viel... Eigentlich zu viel...
4. Wenn ich ein mir fremdes Land mit fremder Sprache bereise, lerne ich als Urlaubsvorbereitung mindestens vorher in der Landessprache zu zählen und die wichtigsten Phrasen (von "bitte" und "danke", bishin zu wie ich Briefmarken kaufen kann). Wenn ich spontan verreise, mach ich das noch im Flugzeug. 
5.  Ich liebe den Norden, ich würde sofort nach Norwegen auswandern, genauso würde ich aber auch sofort in der Toskana einen Olivenhain/Weinberg kaufen. Ich bin da extrem unentschieden, würde - glaube ich - aber in beiden Ländern sehr glücklich werden...
6. Hätte ich genügend Rücklagen könnte ich mir sehr gut vorstellen auszuwandern, allerdings mit Vorbereitung... Punkt eins: ausreichend die Landessprache lernen... 
7. Ich würde total gerne mal nach St. Petersburg und/oder Moskau reisen, aber habe Angst - der Sprache wegen, der unterschiedlichen Kultur, hab ich bei anderen Ländern eigentlich nie... sehr komisch. Russland ist mir irgendwie suspekt. Wieso weiß ich nicht...
8. Ich habe "extended/entfernte" Verwandschaft in Kuba und Argentinien, dort war ich aber noch nie. Würde ich aber gerne mal hin. 

2012/02/20

Ich schreibe wie - Teil 2

Vor anderthalb Jahren hatte ich schon mal dieses Experiment gewagt und den Stiltest der FAZ gemacht, mit nicht gerade positiv, erbaulichem Ergebnis für mich: Wurde mein Blogstil doch "Charlotte Roche" zugeordnet, deren Bücher ich zumeist ja nicht unbedingt positiv gegenüberstehe. Und das obwohl ich Frau Roche als Person des öffentlichen Lebens eigentlich mag, und sie ehrlich und sympatisch finde.

Dieses Mal habe ich verschiedene Blogtexte getestet, schreibe ich doch über bunt gewürfelte Themen und dementsprechend sicher unterschiedlich.

Zu Beginn hatte ich den letzten Artikel getestet, der da das Lese-Faszination-Stöckchen war und Überraschung - das Ergebnis war nicht wirklich verändert:


Mist, das war ja nun nicht wirklich sinnvoll. Aber nun ist so ein Frage-Antwort-Stöckchen ja vielleicht nicht unbedingt die beste Wahl einen Text nach Stilart untersuchen zu lassen  *eigene.Gewissensberuhigung*

Also habe ich weitergekramt und meine letzte Buch-Rezension (John Green - "The Fault In Our Stars") untersuchen lassen:


Schnell bei Wikipedia geschaut und festgestellt, ja das ist doch schon zehnmal besser. Aber eine Rezension gibt ja auch einen gewissen Stil vor und die Wortwahl ist ja bezüglich des rezensierten Buches nicht immer selbst gewählt. Obwohl diese Rezension schon sehr umfangreich war und viel mit der eigenen Meinung zu tun hatte.

Also dann einen wirklich von mir verfassten Artikel gesucht und mit "Anti ACTA" schnell fündig geworden:


Gehört hatte ich den Namen schon im Zusammenhang mit einem recht aktuellen Buchpreis, trotzdem habe ich fix nochmal Wikipedia dazu befragt und ja damit kann ich auch leben.

Ich stelle also fest, die zwei etwas "objektiveren" Artikel wurden immerhin nicht Miss Roche zugesprochen, also denke ich kann ich hier so weitermachen. Hätte ich ja eh, so oder so...

#600 - "Jauchzet, frohlocket & jubilieret"

Nachdem ich ja meinen letzten Jubiläen schlicht und ergreifend nicht mitbekommen hab, dachte ich, ich nutze die #600 mal zu einer Bestandsaufnahme:
Gestartet als Folge-Folge-Folge-Projekt meiner ersten Website von 2001, in der ich mannigfaltige Versuche eines "Web-Journals" versuchte. Und da das alles noch vor dem Web2.0 ein bisschen schwierig war, kam ich im Januar 2007 zu Blogspot von google und bin hier geblieben. Warum? Weil es einfach ist, simplest und mich nicht mit irgendwas belästigt. - Wie ich neulich schon schrieb, geht's mir hier um den Inhalt, weniger um das Aussehen und wenn's geht - so gut wie gar nicht um die Technik.
  • Meine allererste Website hieß Skiadler und war eine "SkisprungFanpage", die ungefähr 1998 das Licht der Welt erblickte. Damals noch mit table-Layout und in furchtbaren hellblau-orange Farben - weil das die damalige DSV Farben waren.
  • Danach kam 2000-2001das AuPairJahr in den USA und mit ihm viele Reiseerfahrungen, viele Fotos(noch analog und dann eingescannt und so) und viel neugierige Freunde und Familie zu Hause und eigentlich schrieb ich in jeder eMail das Gleiche, also habe ich öfter auf meine Website verwiesen...
  •  Daher kam dann der Name "momo-on-the-road.de". Dort hatte ich dann so meine 15-20 treue Lesern meiner WebPage, die ich mehr oder minder alle persönlich kannte.. So richtig bin ich damals NIE auf die Idee gekommen, das auch Fremde, das dort lesen könnten.
  • Und irgendwann hab ich dort dann auch ein kleines Journal eingerichtet, für all die kleinen Gedanken - damals fast immer in Englisch, weil nach meinem AuPairJahr eben diese Schar die größere Leserschaft war. 
  • Dieses Journal durchzog viele kleine und größere technische Neuerungen, weil eben auch das Studium der Medieninformatik das so mit sich brachte. Fast immer "schrieb" ich meine Artikel und Posts direkt in HTML-Code und meist war das sehr umständlich, die Inhaltsliste zu aktualisieren, die Seiten zu verwalten, etc. 
  • Dann kam Web2.0 und es wurde einfacher. Genau das was ich wollte...
  • Am 18. Januar 2007 schrieb ich meinen ersten Blog-Eintrag hier bei Blogspot, nach einer kleinen Odyssee (so von 2004 an) in denen ich mannigfaltige Blog- und Journalsysteme ausprobiert hatte - und leider mich nie über Export oder Import der Inhalte gekümmert habe...
  • Heute ist es wohl MEHR als mein "Journal" und weniger privat, eben auch weil es mehr Leser geworden sind. Das erschreckt mich manchmal etwas, aber eigentlich ist es so genau richtig. Und ich möchte mich hier bei allen lieben Schreibern, der (wenigen) Kommentare, aber noch viel mehr bei den lieben eMail-Schreibern bedanken, die mich immer noch erreichen. 
  • Die beliebtesten Rubriken scheinen: Dresden, Private Life, books, creative und photo zu sein und das sind auch tatsächlich Themen über die ich gerne blogge...
  •  Ergo, das wird so bleiben und ich es wird weiterhin so bunt gemixten Artikel geben
  • Achja anfangs haben meine Mümmels hier mitgebloggt, aber die bloggen mittlerweile für sich auf muemmeltheater.blogspot.com, wenn auch sehr unregelmäßig. 

Statistisches: 
Wir haben also jetzt 600 Posts in gut 5 Jahren. 
(Ich hätte da also am 18. Januar 5 jährigen Blog-Geburtstag feiern sollen... Naja, ich bin eben nicht gut mit Feiertagen). 
Das ergäbe einen Schnitt von 120 pro Jahr. Stimmt nicht ganz, denn die ersten zwei Jahre, war ich wesentlich weniger aktiv, gab es da ja auch noch meine Website, die ich regelmäßig aktualisierte. Mittlerweile habe ich nur noch ein Online-Portfolio für meine Arbeit nebenher. Auch wenn ich es schade finde, aber an sich bin ich froh, dass die ganzen Fotos (von mir) weg sind und bisher auch nicht anderweitig aufgetaucht sind. Ich war da manchmal ganz schön naiv. 
  • 2007 habe ich also 25 Post im ganzen Jahr angefangen, also gerade alle zwei Wochen einen
  • 2008 waren es 47, also schon fast wöchentlich einer
  • 2009 war ich wesentlich aktiver,  156 Post, also drei pro Woche, was sicherlich auch mit dem Projekt 52  zusammenhing und ich auch viel über meine Belegarbeit postete
  • 2010 war das aktivste Jahr - 178 Post, also durchschnittlich 3-4 Post pro Woche... Überraschenderweise im März und Dezember hatte ich das meiste zu erzählen
  • 2011 pegelte es sich wieder bei genau 150 ein 
  • Und ich denke, so wird das auch ungefähr bleiben. So 2-4 Post pro Woche, mal mehr, mal weniger. Ich sehe es eben nicht als MUSS, sondern ich schreibe, wenn ich etwas zeigen oder erzählen will. Nach wie vor blogge ich in erster Linie für mich, egal wie klischeehaft das klingt 
Zu den Kommentaren hab ich nicht so viel, weil ich auch da vor ein paar Jahren einfach mal alle ausversehen gelöscht hatte. Und auch jetzt habe ich manchmal damit Probleme. Einige Kommentatoren wandern immer wieder unbeabsichtigt in die Spam-Liste und dann dauert es manchmal ein wenig, dass ich sie dort raus fische. Andersrum rutschen mir einige Spam-Kommentare durch die Lappen, auch wenn das immer besser funktioniert. 
Im Moment haben wie so 330 Kommentare, also durchschnittlich zu jedem 2. Post einen. Das ist okay für mich, auch wenn ich mich immer über Rückmeldungen freue. Aber ganz ehrlich, die meiste Kommunikation findet bei mir tatsächlich noch per eMail statt. 

Achja und auch wenn ich es am WE leider nicht geschafft hab, aber ich bereite ein kleines Gewinnspiel vor, nachdem ich jetzt schon so viele Jubiläen verschlafen habe und die 6 ist doch meine Lieblingszahl. Ich hoffe, bis zum 666. Post krieg ich das aber in jedem Fall gebacken...

Habt ihr Wünsche?
Bücher, Lesezeichen, Kakao-Karten nach Wunsch, vergrößerte Abzüge von Fotos, irgendwas? Ich würde mich ja schon ein wenig nach meinen Lesern richten ;-) Beachtet nur, dass dieses Gewinnspiel nicht gesponsort wird...
Ich glaub, so nächstes WE ist es dann so weit.... 

2012/02/16

Stöckchen: Faszination Lesen

Obwohl die liebe Kalliope so lieb war, niemanden zu zwingen, hab ich mit ihr (Lese)Stöckchen (erlaubterweise) einfach mal geklaut:

 1. Was fasziniert Dich am Lesen? 
Für mich ist Lesen schöner als Kino, denn es ist mein Kopfkino. Neben dem Autoren, der mir die Welt schenkt, die er erschaffen hat, hab nur ich kreative Macht, sie mir nach meinem Kopf vorzustellen und zu editieren. Und das kann besser sein als eigene Welten zu erfinden, weil so manche Autorenfantasie ist einfach zu toll. Was wäre unsere Welt ohne das Restaurant am Ende des Universums? Ohne das Auenland, ohne Phantasien, ohne Hogwarts? Und das tollste, trotz all der Filme sind das für jeden andere magische Plätze!

 2. Wer ist Dein Lieblingscharakter? 
Bei meinem Nickname muss die Antwort ja "Momo" lauten, aber im Allgemeinen sind meine Liebligscharaktere nicht unbedingt die Hauptfiguren. Zum Beispiel mochte ich neben Ron, wie Kalliope Sirius Black wirklich sehr gern.

 3. Welchem Charakter würdest Du am liebsten mal begegnen? 
Ganz klar Fuchur! Ich würde ganz furchtbar gerne mal einem Glücksdrachen begegnen, und so einem fürchterlich Sympathischen. Überhaupt wären auch das weniger die Hauptfiguren, als die interessanten Nebenfiguren, um die mal über ihre Handlunsgweisen auszufragen. Und dann würde ich fruchtbar gern Orte besuchen, zum Beispiel natürlich unbedingt auch Zamonien und die Stadt der träumenden Bücher.
(In meinem Kopf war ich da schon sehr, sehr oft)

Und hier geht's weiter...

2012/02/14

Happy Valentine





Egal ob ihr den heutigen Tag frisch verliebt oder mit der Liebe eures Lebens verbringt, oder ob ihr Euch heute einfach mal selbst verwöhnt, weil man soll sich ja auch selbst lieb haben; ich wünsche euch, dass ihr es heute schafft, Euch über die kleinen, liebevollen Dinge des Lebens erfreut. Eine tolle Schneeflocke, ein glückliches Kind, dass man bim Spaziergang sieht, ein vorwitziges Schneeglöckchen, dass sich durch den Schnee gekämpft hat. Egal wie kitschig der Tag, dafür sollte er doch zumindest gut sein.

Die Blümchen habe im übrigen -i-c-h- meinem Männel geschenkt - eine unserer Traditionen, seitdem er einmal zurecht anmerkte, dass Männer, nie Blumen geschenkt kriegen... Dafür bekam ich ein Buch - mein Männel kennt mich einfach - noch dazu eins, dass ich mir schon lange ein bißchen innig wünsche..

2012/02/12

Schnee-Erfreulichkeiten Meterhoch









Heute war ich meinen Schwiegeropa in seiner KurRehaKlinik in Altenberg besuchen. Wahnsinnsausblick aus seinem Fenster! Ich bin faktisch grün vor Neid. Es gab Schnee satt. Massig. Meterhoch. Tolle Sache. Vielleicht ein wenig kalt, aber dann war es in Dresden doch ein paar Grad kälter. Tolle Sache.

2012/02/11

Alles Neu macht der ... äh ... Februar

Aus alt -
Es war mal wieder Zeit mein virtuelles "Wohnzimmer" umzudekorieren. Von hell auf dunkel -scheint ein bißchen retro, aber es passt zu den schönen Fotos, die ich gestern abend in Eiseskälte zum Feierabend auf der Marienbrücke schoss.
... mach neu
- Fotos sind natürlich hauptsächlich für die Feed-Reader.
Eines davon ist also nun mein Header, größer und schärfer. Ich find' ihn schöner als den alten, was sich auch daran liegt, das der Alte ein iPhone-Foto war. Und das blau passt definitiv zum kalten Winter, der uns endlich auch erreichte. Ja, ich weiß, ich bin die Einzige, die sich darüber freut.
Anyway, ich hoffe, euch gefällt's. Ein paar kleinere Änderungen, werde ich demnächst heimlich sicher auch noch machen, kleine Anpassungen. Mein alter Ego sollte wohl auch mal entweihnachtet werden.  Mal schauen.

Achja, außerdem gibt es jetzt ein mobiles Design für den Blog, ob das so bleiben wird, weiß ich noch nicht, aber einen Versuch ist es wert.

2012/02/10

snowy bridge - impressions






all images were shoot with my old iPhone(3G), since my new one had just died of exhaustion. So I'm pretty impressed how good they turned out - somewhat atmospharic. Gosh, I love snow!

[quote] - Pure At Heart


Alec looked at her and shook his head. "How do you manage never to get mud on you?"
Isabella shrugged philosophically. "I'm pure at heart. It repells the dirt."

C.Clare - The Mortal Instruments - Book two - City of Ashes - M.K. McElderry Books - 2008, NY-ISBN 978-1-4169-1429-7

2012/02/09

John Green's "The Fault in our Stars" und die Leichtigkeit der universellen Fragen des Lebens



Ich habe hier ja schon hin und wieder auf den meiner Meinung nach "unterlesenen" Autoren John Green hingewiesen, dessen größte Leistung für mich immer wieder die ehrlichen/authentischen Blicke hinter die Fassaden von den "merkwürdigen" Zeitgenossen ist, die wohl jeder so in seinem Umfeld hat, aber nie wahrgenommen hat.

 Ja, John Green schreibt Jugend-Bücher - Young Adult nennt sich das in seiner Originalsprache - und dennoch bewegen mich seine Figuren mehr als in manch anderen Büchern mit "schwereren Inhalt".

 Außerdem bloggt John Greenn, er twittert und facebookt und versucht mit dem Projekt "DFTBA" ("Don't forget to be awesome") mehr "Awesome- in die Welt zu tragen. Ganz nebenbei unterhält er dazu mehrere YouTube Channel zusammen mit seinem Bruder Hank, als Vlogbrothers.

 In seinem letzten Buch, das gerade erst herausgekommen ist, widmet er sich einem schweren Thema, wie immer in äußerst authentischer Form. Seit 2008 war er mit Jung-YouTube Vloggerin Esther Earl befreundet. Esther war jung, hatte Krebs und hatte sich auf die Fahnen geschrieben, der Welt zu zeigen, dass der Krebs sie nicht identifizierte sondern das Krebs eine Nebenerscheinung ihres Lebens war. Esther machte den Betroffenen und Angehörigen Mut, einfach durch ihre Art zu sein.

 Die größere Inspiration war aber wohl, so sagt er, seine (kurze) Zeit als Seelsorger eines Kinderkrankenhauses. Seitdem schwirrte diese Geschichte in seinem Kopf, aber es hat eben Jahre gedauert, diese wirklich aufzuschreiben... Seine Hauptfigur Hazel ist somit nicht die literarische Version von Esther, nichtsdestotrotz widmete er ihr sein Buch.

 Und so schrieb John Green ein Buch über eine Krebspatientin, aber eigentlich über eine Hauptfigur, Hazel Grace, die eben zufällig Krebs hat.

Worum gehts?
 Die Geschichte dreht sich um zwei 16-Jährige, die sich bei einer KrebsSelbsthilfegruppe kennenlernen, weil jugendliche Krebspatienten ja - laut ihren Eltern besonders gefährdet sind depressiv zu sein. Erzählerin Hazel Grace Lancaster leidet an Schilddrüsenkrebs. Zwar wachsen Dank eines Medikamentes die Tumore aktuell  nicht weiter, aber ihre Lungen sind so verwüstet, dass sie stets zusätzliche Beatmung durch ein bewegliches Sauerstoffgerät benötigt - ihr ständiger Begleiter. Ihre Krankheit bringt es auch mit sich, dass sie sich sehr zurückzieht. Und da ist der lebensfrohe, kommunikatitive Gus - Augustus Waters - dessen bösartiger Knochentumor schon ein Bein einforderte.

Diese zwei verwandten Seelen teilen nicht nur ihren Sinn für schwarzen (manchmal reichlich respektlosen) Humor, sie sind voller Charme und natürlich verlieben sie sich. Doch diese Liebesgeschichte steht nicht nur unter dem ernsten Stern pubertärer Lebensphilosophie, im Falle von Gus und Hazel sind sie reell und wirklich mit den universellen Fragen des Lebens konfrontiert: "Wie bleibe ich in Erinnerung? Hat mein Leben - mein Tod einen Sinn? Was ist meine Bedeutung im Leben?"

  Wieso?
 Eigentlich ist es kaum möglich die Story des Buches wiederzugeben, ist sie doch soviel mehr als die eigentliche Geschichte der zwei Hauptfiguren. Schon immer gelang es John Green die wichtigen Momente dieser Jugendphase so real und echt aufzugreifen, ohne eine cheesy Love Story zu schreiben. Dieses Mal gelingt es ihm ein Buch über Krebs zu schreiben, in dem die Hauptfiguren eben aus Versehen so Krebs haben und das halt so zu ihrem Leben gehört. Er versteht, das Krebs nicht ihr Leben ist, diese Sichtweise verändert diese Geschichte so sehr...

 John Green schrieb ein gefühlvollen, manchmal düster ehrlichen Roman mit der perfekten Mischung aus Leichtigkeit und Emotion, der sich doch mit den großen Themen unseres Daseins befasst: Leben, Tod und Liebe. Und doch ist dieser Roman so anders, so gut, so nicht düster. John Green hat seine Figuren begriffen und wahrscheinlich noch so viel mehr.

Der Titel ist übrigens ein Shakespeare Zitat aus "Julius Caesar" ( Akt I , ii , 140-141): Cassius spricht: "The fault, dear Brutus, is not in our stars,
But in ourselves, that we are underlings."



Wieviel Sterne?
Ganz klar eine Fünf, fast schon eine sechs. Warum keine Sechs? Falsches Genre, zu traurig? Zu jung? Es ist ein tolles Buch mit großen Gefühlen und tollen Ereignissen, schön geschrieben und beinah schon herz-zerreißend. Und trotzdem eine Fünf, wenn auch haarscharf... (Eine sechs ist eben ein "unendliche Geschichte, das ist echt schwer zu erreichen..)

aufgeschlüsselt:
Story: 5 / 6
Sprache: 5 / 6
Charaktere: 6 / 6
Spannung: 5 / 6
fikt.Welt: 4 / 6




John Green "The Fault in Our Stars" - Dutton Juvenile  - [english] - Januar 2012 - ISBN-13: 978-0525478812

2012/02/08

Anti ACTA


Ich bin ja sonst nicht so ein politischer Blog, aber manchmal - und vllt. auch weil ich nun mal aus tiefstem Herzen Informatiker bin, muss ich hier auch mal politisch was sagen - also meine Meinung:

Die wirklich tolle Grafik stammt übrigens von la quadrature du net und wurde netterweise von da max übersetzt und ich habe sie über netzpolitik.org gefunden. Warum ich das heute so besonders rauskehre, weil genau solche Informationslinien mit/nach ACTA nicht mehr möglich sind. Weil ACTA uns Internetuser nicht nur harsch beschränkt und gar die Möglichkeit einer kompletten digitalen Überwachung gibt, sondern weil es eben auch verhindern kann, dass solche Proteste im Keim erstickt werden.

Das Internet ist heute (noch) eines der wenigen neutralen Informationsräume - klar nicht jede Information ist richtig, aber jeder kann und darf seine Meinung äußern, in jeglicher Art äußern, und das ist schützenswert. In jedem Fall. Das freie, neutrale nicht überwachte Internet gehört für mich mittlerweile zu einem menschlichen Grundrecht.

Dass es Gesetze gegen die heutigen vielfältigen Urheberrechtsverletzungen und Piraterie im heutigen Maße etwas getan werden muss, steht außer Frage. Dass es für die digitale Welt neue, globale und sinnvolle Gesetze geben muss, das steht für mich außer Frage - aber das sollten doch vom Volk gewählte Vertreter diskutieren. Das sollte nicht mit der Brechstange und schon gar nicht leise, hintenrum passieren. Deswegen sage ich, informiert euch, werdet laut, wenn es euch nicht passt und macht es publik.

Ein paar Links (ohne Vollständigkeit und u.U. mit meiner vorgefassten Meinung):







2012/02/02

Happy Murmeliertag!

"Und täglich grüßt das Murmeltier" ist nicht nur einer meiner Lieblingsfilme, sein Humor und die philosophiche Lehre hat auch schon immer mich und meinen Vater zusammengeschweisst...
Der zweite Februar ist tatsächlich (und nicht nur laut Film) in den USA als "Groundhog Day"bekannt, an dem ein dort ansässiges Murmltier laut Volksglaube das Ende des Winters vorhersagt...

Wie? Nun, wenn es bewölkt ist, wird das Murmeltier aus seiner Höhle rauskommen und der Frühling kann (früh) beginnen; ist es sonnig, wird es sich vor seinem eignen Schatten erschrecken und zurück in seine Höhle verschwinden. In dem Falle bleibt der Winter für weitere sechs Wochen...

Das durch den Film weitaus bekannteste Fest wird in Punxsutawney, Pennsylvania gefeiert, dabei gibt es mehrere Orte, die sich in dieser Tradition verwachsen sehen. Für Deutsche weitaus interessanter scheint "Groundhog Lodges", bei dem ausschließlich der "Pennsylvania German dialect" gesprochen werden darf, alle englisch gesprochenen Worte werden entgeldlich ( und pro Wort) bestraft....

In dem Sinne, happy Murmeltiertag (Ich werde definitiv in meiner DVD Sammlung wühlen)...

PS: Dieses unnütze Wissen wollte ich schon immer mal loswerden....
PPS: Momentaner Würdenträger Punxsutawney Phil hat heuer weitere sechs Wochen Winter vorhergesagt, wohl ein kleiner Schisser...