2011/11/10

Heiter bis tödlich

Ich war ja schon ein Fan von "Mord mit Aussicht", auch wenn ich sauer war, dass dieses von der Prime Time in den Vorabend gelegt wurde. Aber hey, wozu hat man einen Festplatten-Reciever? Mir doch egal.
Die Art des Krimis gefiel mir, nicht zu gewaltätig, intelligent, aber nicht zu abgehoben, mit verschrobenen Charaktären.

Und jetzt kommt das Erste mit "Heiter bis tödlich". Das gleiche Prinzip, nur mit mehreren Ermittlerteams in unterschiedlichen "Szenarien".  Nicht nur wegen dem Herrn Tramitz bin ich ein Fan des "Hubert und Staller"-Teams. Grüne Uniformierte mit (gerne auch) schwarzen Schafen vor weiss-blauen Himmel, klingt eigentlich nicht unbedingt nach meinem Geschmack, aber gewürzt mit viel Selbstironie stimmt das Konzept wieder für mich. Die neuen Serienhelden sind der hochmotivierte Staller und der bequeme Hubert, gespielt von Tramitz. Will man der Serienbeschreibung glauben, dann schießt der Staller schonmal vor lauter Euphorie 'nen Gartenzwerg vor dem Haus eines Verdächtigen. Und das im bedächtigen Oberbayern am Starnberger See. Dabei geraten die Zwei entgegen ihres Revier gerne in Fälle, die eigentlich ein paar Nummern zu groß für sie sind: Da geben sich Mord, Entführung, Drogenschmuggel oder Erpressung. Aber nichts kann sie abschrecken. Und dann ist ja da noch die brisante Geschichte, dass die Frau Dr. Licht, ihres Zeichens Pathologin des nächsten Krankenhauses, hart im Nehmen ist. Sie schneidet "Körper mit einer Selbstverständlichkeit auf, mit der andere Gemüse schälen". Außerdem ist sie natürlich zufällig die Ex von "Hubsi" Hubert, und beide scheuen sich nicht davor, ihre gescheiterte Ehe auch direkt am Tatort außeinander zu nehmen. Gespickt ist das ganze mit der Lokalreporterin, die unangenehmen Fragen stellt, und vor dem der neue Revierleiter nicht nur aus dienstlichen Gründen gut da stehen will.
Das Umfeld scheint der perfekte Grund für tolle Folgen. Mein Festplatten-Reciever hat jedenfalls Befehl jede Woche die Sendung, die momentan Mittwochs 18:50 Uhr läuft aufzunehmen. Und über das Bavarische lerne ich auch noch drüber weg zu hören.


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