2011/10/28

Aus dem Nähkästchen geplaudert: Dresdner Weihnachtsstollen

"Heiliges" Familienrezept nach (Ur)Großvater, seineszeichens Bäckermeister
Ich hab die Erlaubnis gekriegt, ein klein wenig aus dem Nähkästchen der Weihnachtsbäckerei zu Plaudern. Nicht, dass ihr jetzt denkt, dass ich das heilige Familienrezept ausplaudere, aber für die "NICHTSACHSEN" unter meinen Lesern, ist es scheinbar ein kleines Geheimnis, wie so ein Stollen überhaupt entsteht.
Ein guter Hefeteig lebt vom guten "Vorteig"

Zu allererst ist der Weihnachtsstollen (ob Dresdner oder nicht) ein Hefegebäck und daher sollte man schon einen guten Hefeteig hinkriegen. Also viel Mehl, ein bißchen Milchen, Hefe und ein klein bißchen Zucker zum Anfang. Und dann kann der erste Vorteig schonmal im warmen ruhen und vor sich hingehen.

Überraschung - der gute Dresdner Stollen, lebt vom "guten" Fett
Ein guter Stollenteig geht und geht und geht ...
 Danach wird geknetet was das Zeug hält, die Gewürze und anderen trockenen Zutaten werden hinzugegeben. Fett, Zitrone, Abrieb, Zucker, und so weiter. Das eigentliche (NICHT)Geheimnis ist das viele, unermüdliche Kneten des Teiges - lange, ausdauernd, mit viel, viel Liebe. Und natürlich von Hand.
Dazu natürlich die üblichen Stolenverdächtigen, Mandel, Rosinen und Zitronat bzw. Orangat.
Hier gibt es die wildesten Familienrezepte, wieviel von was und wie "vorbereitet" bis es zum Teig darf. Und das muss wiederum gut untergeknetet werden. Und dann darf der Teig sich wieder zur Ruhe begeben, schon muckelig warm und ohne Luftzug, wieder ganz schön lange.
Na das sieht doch schon fast wie ne Stolle aus...
Ein guter Stollenteig hat sich dann mindestens verdoppelt, die große Schüssel sollte man schon dem Teig gegönnt haben. Und wieder kneten und in die Portionen teilen. Prinzipiell gilt, je größer der Stollen, desto "leckerer" später. Aber das muss jeder für sich entscheiden. EIne sächsiche Familie hat dann diverse Arten, den Teig so zu walgen und zu falten, dass am Ende die typische Form entsteht. Und meist haben die dann auch tolle "Formen", die beim nochmaligen Gehen und Backen, den Stollen in seiner Form halten.
Gewalgt, gefaltet, in Form gebracht... Mit viel Liebe wirds bald ein Dresdner Stollen

Das ganze im Ofen, langsam und stetig und dann beginnt die eigentlich Stollenbearbeitung mit viel viel Liebe.

2011/10/26

Jan Weiler: "Mein neues Leben als Mensch"

Jan Weiler hat den wohl bekanntesten, in Deutschland lebenden Italiener zum Schwiegervater: Antonio Marcipane. Aber daran ist er ein bißchen selbst schuld, schließlich hat er ihn in seinen Büchern "Maria, ihm schmeckt's nicht" und "Antonio im Wunderland" fast schon zur (kleinen) Kultfigur gemacht. Und Antonio ist, wie wir aus diesem Büchern wissen, voller Lebensweisheiten - Antonio-Style.

Was die Leser seiner Stern-Kolumnen wissen, dass der Schwiegersohn auch voller Lebensweisheit steckt, bzw. diese aus dem Leben lernt. Jan Weiler geht mitunter atypische Wege, findet die Wahrheit ein klein wenig anders und hat manchmal interessante Sichtweisen auf die Welt. Kurzum die Welt aus Weilers Sicht ist interessant und kurzweilig.

Und deswegen machen seine gesammelten Kolumnen in Buchform auch Sinn, denn eigentlich weil man nach einer Kolumne ein bißchen mehr lesen, denn Weiler's Bücher lesen sich einfach fantastisch. Natürlich könnte man die Kolumnen auch im Stern oder sogar auf Weilers ureigenster Webseite abonnieren - als Newsletter, zum Hören oder einfach beides. Oder aber man liest das Buch und kann einfach überall lesen, was manchesmal nicht ganz zu empfehlen ist, denn bei diesem Buch musste ich mehrfach, öffentlich in der Straßenbahn laut losprusten oder hatte Mühe mich auf dem Fahrtsitz zu halten. Das Leben im Hause Weiler hat so manchesmal die urkomischsten Züge, und manchesmal scheint die Familie Weiler ein endkrasses Familienleben zu haben und dann wieder erinnert es einen merkwürdigerweise sehr ans eigene Zuhause.

Da flüchten adipöse Zwerghamsterdamen, Väter treffen sich beim Zahnspangenhintertragen,
da fantasiert die Tochter über Til Schweiger als Familienvater oder schwärmt gar für vegetarische Vampire, da versucht der berühmte Schwiegervater, die Kinder von der Existenz eines Osterhasen zu überzeugen oder die Gattin erwirbt kurzerhand ein Pferd Dressurreiterzwecken - aber immerhin kann da ja der Gedanke an den nun vorrätigen "Sauerbraten für mindestens ein Jahr im Haus" trösten.
Und dann sind da ja noch die Fragen, die wirklich die Welt - naja immerhin den Autoren - beschäftigt: "Wieso haben ältere Männer keine Haare mehr auf den Waden? Und isst Alfons Schubeck den Fischfond, den er anpreist, eigentlich auch selbst? Warum merken sich Kinder, die auf der Autorückbank eigentlich Kopfhörer tragen, Worte wie «Hackfresse», «Arschkrempe» und «Klapskalli»?

All solchen und noch weiteren wichtigen Fragen stellt sich Jan Weiler, geht weite Wege im Geiste, verirrt sich manchesmal scheinbar im Unwegsamen... Aber genau dann, wenn man sich verwirrt im Nirgendwo wähnt,  hat er uns da, wo er uns hinhaben wollte: Brüllend vor Lachen, egal wo, auch öffentlich, und ab uns zuauch einfach rollend vor Lachen auf dem Boden. Warum? Weil die Welt aus Weiler's Sicht einfach manchmal urkomisch ist. Absolut lesenswert!

2011/10/25

Selbstversuch: Kaktusfeigen


Wie ich vor kurzem ja schon erwähnte, bringe ich gerne interessante, kulinarische Mitbringsel aus meinem Urlaub mit. Letztens eben jene merkwürdige Frucht, die sich wohl Kaktusfeige nennt. Mit Feigen hab ich's im Allgemeinen ja nicht so, aber prinzipiell bin ich ja neuem Futter gegenüber immer aufgeschlossen.

Auch wenn sie an sich relativ unstachelig aussieht, den kratzbürstigen Namen hat sie zurecht. Denn nimmt man sie in die Hand bohren sich fiese kleine Stachel in die Haut, die man nur schwer wieder loswird. Ein Küchentuch oder Ähnliches ist also ganz angebracht. Gekauft habe ich die Frucht im grün-gelblichen Stadium, hatte aber schon auf dem Markt gesehen, dass sie es bis zum pinken Reifestadium schaffen kann. Schmecken tut sie aber auch schon in oranger Reife.
Der Auslage zufolge habe ich sie halbiert und dann wie eine Kiwi ausgelöffelt, das hat sich als ganz praktisch erwiesen. Prinzpiell schmeckt sie einem Granatapfel nicht ganz unähnlich, sie hat ebenso "harte", aber süßliche Kerne, die mit einem fast mehligen Fruchtfleisch zusammengehalten werden. Interessant von der Konsistenz, wenn auch gewöhnungsbedürftig. Der bordeaux-rote Fruchtsaft färbt dabei alles, was er berührt und führt zu fiesen Flecken, also dem Granatapfel entsprechend. Ansonsten schmeckt die Kakusfeige im vollreifen Zustand zwar fruchtig, aber nicht übermäßig süß.

Fazit: gewöhnungsbedürftig, anstrengend im Umgang, aber durchaus lecker. Vielleicht etwas teuer in deutschen Landen. Definitiv einen Versuch wert.

Und da ich cleverer weise gleich ein paar mitgenommen hab, schlemme ich mal weiter und erinnere mich an den Strand, die warme Sonne und das schöne blaue Meer - kulinarische Urlaubserinnerungen eben...


2011/10/24

Dieter Moor: "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht"

Dass ich ab und zu gerne so "Auswanderungsbücher" ala "Ein Engländer in Paris" gerne lese, könnte der geneigte Dauerleser schon wissen. Dass es diese Genre auch für Deutschland gibt, wußte ich bisher nicht, was - genau betrachtet - auch etwas eindimensional von mir gedacht ist.

Nun ja, Dieter Moor ist Schweizer, einigen bekannt als Schauspieler, war Moderator einer schweizer Sendnung, gern gesehener Talkshow Gast. Irgendwann wurde ihm sein schweizer Leben zu "langweilig" und er fand ein kleines Häuschen auf dem Lande - in Brandenburg. Zugegebenermaßen müsste ich jetzt als Sachse das Buch zur Seite legen, denn "Preußen" und Sachsen, das ist so ein leidiges Thema. Da ich nun aber geborener Thüringer und nur "eingewanderter" Sachse bin, sind also meine Vorurteile dem Völkchen gegenüber auch nur "angeheiratet". (Auch wenn ich natürlich als Thüringer sozusagen die gleichen Vorurteile gegen zum Beispiel Bayern hege, aber das ist eine andere Geschichte.)

Worum geht's?
Dieter Moor zieht nach Amerika, ein kleines "Kaff" im nirgendwo irgendwo vor/nach/hinter/bei Berlin, so ziemlich genau, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Und dort trifft her Moor auf ehrliche Preußen, nicht immer nett, aber immer direkt. Die sagen, wo der Schuh drückt und wenn'se neugierig sind. Er lernt die die liebenswürdigen Verschrobenheiten seiner neuen Nachbarn kennen, geht offen und neugirerig auf diesen Menschenschlag zu. Und das liest sich wahrhaft schön, er scheint vorurteilsfrei, auch wenn der kleine Schweizer in ihm manchesmal staunt und der Leser auch. Er lernt die ostdeutsche Vergangenheit und zum Teil sogar noch die Kriegsvergangenheit des brandenburgischen Ortes kennen, die Vergangenheit aus der Sicht der Menschen und genau dadurch wird das Buch für mich lesenswert.

Ich kannte vorher den Schauspieler Moor nicht als Namen sondern eher als Gesicht, dass mir schonmal im Fernsehen begegnet war. Das Buch macht ihn mir sympathisch. Auch er scheint ehrlich und er kann kritisch mit sich selbst sein.

Wer auch mal über seine "Heimat" neue Einsichten auf humorvolle, durchaus gut geschriebene Weise gewinnen möchte, dem lege ich das Buch ans Herz. Es ist seicht, liest sich leicht und ist hervorragend durch seine kurzen (fast schon abgeschlossene Kapitel) ein perfektes "Straßenbahnbuch". Lesenswert, aber kein Muss, etwas für Zwischendurch.

2011/10/23

Startschuß Weihnachtbäckerei

Dresdner Stollen in der "Mach-Phase" nach geheimen sächsichen Familienrezeot

Ein bißchen früh? Mitnichten. Wenn man als Thüringer (und damit Eingeweihter des Herstellungsprozesses hausgemachter Thürniger Klöße) in eine sächsiche Bäckersfamilie "einheiratet" - wir sprechen hier von einer rein methaphorischen "Heirat", nichtsdestotrotz sind meine "Schwiegerellis" eben genau die im Geiste und ich liebe sie abgöttisch - , dann hat man eben auch das Glück in die dunklen Geheimnisse des Stollenbackens eingeweiht zu werden. Insider wissen, dass ich nun schon seit 5 Jahren jedes Jahr fleißig unter Anleitung meiner Schwiegerfamilie Weihnachtsstollen backe(n lerne). Nicht einen - nein, meist so über 5 - in einer riesigen Schüssel. Ingredenzien und vor allem rezeptfertige Einheiten werden hier natürlich nicht verraten, das (Dresdner) Stollenrezept der Familie wird natürlich NICHT ausgeplaudert, aber ein bißchen Einblick darf ich euch schon geben.

Weiß man, was in so einen Dresdner Stollen gehört und wie der Teig dazu fast einen Tag gehegt und gepflegt, geruht und geknetett, gewalgt und gefaltet wird, dann geniesst man jedes Stück noch mit ein bißchen mehr Bedacht. (Vor allem weiß man relativ deutlich über die Mächtigkeit eines Dresdner Stollens viel zu gut Bescheid).
Möchte man pünktlich zum 1. Advent den Stollen anschneiden, so möchte dieser gut einen Monat vorher geruht haben, nachdem er seine "nachbacklichen" Streicheleinheiten bekommen hat, damit's auch wirklich perfekt mundet.

Denn mit dem Backen hat sich's beim Dresdner Weihnachtsstollen noch lange nicht. Also heißt's früh anfangen, damit die Weihnachtsbäckerei seinen Geschmack im Ruhen ausgiebigst entfalten kann und an die thüringische Familie pünktlich zum Nikolaus verschenkt werden kann. Denn die "giert" dann schon voller Vorfreude auf den Austausch der familären Traditionsschmeckerleckerheiten. Liebe geht eben doch durch den Magen.

 In dem Sinne, frohe - frühe - Vorweihnachtszeit.

2011/10/13

Alltag


Kommen wir zur Abwechslung mal zu einem urlaubsfreien Post, das Wetter in deutschen Landen tut ja auch einiges, damit man diesen schnell vergisst (Ich bin nahtlos von meinen "kurzen" Hosen in den Wintermantel gewechselt, und verstecke die schöne Urlaubsbräune unter (vorzugsweisen weißen) Pullis.). Demnächst werde ich zwar sicher ein paar Highlights aus meinem Urlaub gesondert vorstellen, aber ganz allgemein, dachte ich, stelle ich mal ein paar "Web-Highlights" vor.

Zum einen veröffentlicht die gute Schokolotte, die auf ihrem Blog so hervorglänzend über ihr Austauschjahr in Russland berichtete, ihre Erlebnisse in einem Buch, welches man jetzt endlich kaufen kann. Ich werde das sofort bestellen, denn sie schreibt wunderbar authentisch und wirklich ergreifend. Absolute Empfehlung meinerseits.
Dann ist ja nun bald Halloween und Herbst ja soundso und da findet man im Netz allerlei Schönes zum Basteln, aufgefallen ist es mir vor allem, weil laut meiner Blogstatistik viele auf meine letztjährige Halloweendeko geguckt haben, und damals hatte ich das HowTo ja viel zu spät (nämlich einen Tag nach Halloween veröffentlicht), diesen Fauxpas möchte ich damit hier diesen Jahr vermeiden! Aber es gibt auch andere tolle Ideen, zum Beispiel einige Girlanden, oder Papierkürbisse, oder einen Fantastischen Fledermaushelicopter (batcopter). Zu Halloween werden ja die spießigsten Erwachsenen zu Spielekindern...
Ganz unhallowenig hat die Sari von Mondgras einen Herbstkranz gebastelt, den ich sehr schön finde.

2011/10/09

saluti di vacanza - nove - urlaubsstimmung behalten

Wenn Urlaub vorbei ist, fällt man ja allgemein in das Nachurlaubsarbeitsloch, das momentane Wetter hilft mir da auch nicht wirklich. Ich friere ganz fürchterbar. Die Massen an Wäsche, die gewaschen werden will. Die Koffer und Taschen, die ausgepackt werden wollen. Die Post, die bearbeitet werden will und nicht zuletzt die Pflanzen, die unausweichlich ein wenig gelitten haben und nun Pflege wollen (btw: ist es normal, das man nach dem Urlaub eine Pflanze vermisst???).
 Damit die Urlaubsstimmung noch ein bißchen bleibt, habe ich vorsorglich den Sonnenschirm vom Strand mal hinterm Sofa aufgestellt, auf das er die chaotische momentane Wohnatmosphäre ein wenig "urlaubisiert"... Wenn die Sonne nicht draußen ist, muss ich sie eben erdenken... Achja und die Mümmels sind auch schon wieder da und ein wenig verängstlicht. aber das kriegen wir auch wieder hin...

Wie geht ihr so mit dem Nachurlaubstagen um? Komplette Umstellung auf normalen Alltag oder Ulraubstimmung so lang wie möglich in den Alltag retten?

2011/10/08

saluti di vacanza - otto - beute aus italien

Wenn einer eine Reise tut, dann hat er viel zu erzählen; wenn ich eine Reise tue, dann bringe ich immer Massen mit, vor allem Lebensmittel und weil das alle wissen, habe ich immer eine riesige Liste, was ich mitbringen muss:
Da ist vor allem gutes Olivenöl für viele in der Familie,
dann Kaffee (gerne auch für die Arbeit)
dann zum Beispiel SanBitter für gute Freunde,
kleine Überraschungsgeschenke für Freunde und Familie,
und natürlich ein paar Leckerheiten für den eigenen Hausgebrauch, wie Risotto, Gnocchi, Nudelmehl, Meersalz, braunes Zuckermehl, Finochia, Limoncello, Vino etc, etc, etc....

Urlaubsbeute aus Italien - Klick macht das Bild größer!

auflösung: saluti di vacanza - sette

So, ich hab ja doch ein paar sms, emails und sogar engagierte Kommentare gekriegt (Ich danke dafür, denn die sind ja hier noch sehr selten)... Also jetzt auch ordnungsgemäß und ausgeschlafen die Auflösung:

Begonnen habe ich meine Ferien in Bolzano (Bozen) in Südtirol. Einen Tag später ging es in einem verschlafenen Ort nahe des Meeres bei Follonica/Grossetto/MassaMaritima, mit Wahnsinnblick und tollem Wetter.

Weiter gings dann in die Hauptstadt Rom, 5 Tage lang Kultur pur.

Und zum Schluß (und auch um sich Deutschland wieder zu nähern) haben wir noch Florenz besucht.

Und nach 14 Tagen ist die Rundfahrt vorbei, das Auto pickepackevoll mit Leckereien und die deutschen Landen begrüßten uns mit nasskaltem, grauen Wetter bei furchtbar kalten Temperaturen... Urlaub aus und vorbei...

2011/10/07

saluti di vacanza - sei

Sooooo. der letzte Tag Urlaub war nochmal sehr kulturell und damit anstrengend für die Füße. Die schönen Künste, absolute Meisterwerke der Renaissance. Die Grabmäler von Machiavelli, Rossini, Marconi, Gailleo und Michaelangelo in der Santa Cocre. Der (nicht ganz echte) David vorm Palazzio Vecchio und eine alte Brücke, die mal Schlachtern und Gerbern gehörte und jetzt nur noch Goldschmiede beherbergt...
Für alle Ratenden, löse ich Morgen auf. Eine (leider falsche) Vermutung gibt es ja schon, heute sollte es eindeutiger sein. 1150km warten jetzt auf dem Heimweg.
Airrividerci Italia.

2011/10/05

saluti di vacanza - cinque



Similar setting, different city. Espresso ist finally called Espresso again, not caffe, the food is toscany style again. BUT - and please excuse my wording - the city stinks. Compared to that Rome smelled of freshly washed clothes and maybe too much perfume, this city might be artistally but it's smells like poo like everywhere.

2011/10/03

saluti di vacanza - quattro


Heute hat sich meine Kultururlaubsstadt 2011 von ihrer häßlichsten und gleichzeitig schönsten Seite gezeigt. Nach extra frühem Aufstehen streikte der Nahverkehr, also haben wir nach einigem Zaudern das Auto in die Innenstadt genommen. Ein Fehler, denn Verkehr geht hier NIEMALS geordnet.
First things first: we survived, somehow. Not sure how, though.
Danach haben wir extrem viel Kultur mit extrem vielen schönen Sachen gesehen, so viel Schönes auf einmal, dass man es gar nicht mehr geniessen konnte. Jetzt sind meine Füße rot und voller Blasen und mein Kulturbedürfnis für die nächsten Jahre übersättigt. Aber vllt. brauch ich auch einfach nur ein langes Entspannungsbad.

Ergo: vor heute hätte ich meine Urlaubsstadt bedingungslos weiterempfohlen, nach heute hat das Bild arge Kratzer... (aber vllt. bin ich auch nur arg lädiert!)

2011/10/02

inbetween: coffee and vacation

Today I drank an very expensive coffee in the very same cafe Goethe, Stendhal, Liszt, Keats, Hans Christian Anderson, Mendelson drank theirs. It's supossedly serves for 250 years. The interior was nice but somewhat run-down/ageing, the cappucino freddo was probably the worst I had within my vacation, which is better than anything at home (but I grew extremely coffee spoiled). Was it worth it (meaning the 8 bucks per coffee)? Coffeewise not at all, but knowing that my beloved author Michael Ende sat in the very same cafe not too long ago, made it all worth it. So in a way this was a very very special day!

saluti di vacanza - tres

Leseratten und Kinofreaks könnten mit meinem heutigen Tipp mehr anfangen. Nur so viel, diese Kirche wird "dort" mit Feuer assoziiert und in meiner momentanen Urlaubsstadt kann man ganze "Fanfahrten" zu den Spielplätzen des Buches/Filmes unternehmen. Ich habe zumindest diese Kirche, denn die Santa Maria della Vittoria ist zumindest innerlich eine echte Augenweide...

saluti di vacanza - due

Mal wieder eine Fragerunde? Na wo hat es mich diesmal hinverschlagen???? Traumhafte Kulisse....

2011/10/01

saluti di vacanza - una

Mir gehts gut, ich lebe - ich lebe sogar viel zu gut. Urlaubsstimmung gigantisch... Nach dem relaxten "Bräunungsgraderreichungs"urlaub gehts jetzt in den Kulturteil. Demnächst mehr Pix...