2011/08/16

reloaded: Tag 29 - Welches Buch hast du am häufigsten gelesen?

Oh weh, so langsam tut es mir echt leid für meine Leser, denn in vielen Kategorien konnte und musste ich ehrlicherweise ein Buch nennen: "Die unendliche Geschichte", die eben unter anderem Schuld daran hat, dass ich so viel und so gerne lese, in fremde, phantasiereiche Welten abtauche. Dieses Buch ist auch Schuld daran, dass ich viele Bücher später nochmal und nochmal lese, weil ich bei diesem Buch gemerkt habe, dass es mir bei jedem Lesen noch etwas mehr geben konnte. Zähle ich also mein ganzes Leben, müsste ich also dieses Buch nennen, denn es begleitet mich jedes Jahr. Immer und immer wieder und es wird NIE langweilig.

Aber so zum Schluss will ich es mir nicht so einfach machen:
Als kleines Mädchen so um die 8-10 Jahre, war es "Trotzkopf", der immer wieder auf mein Lesestapel fand. Ich mochte  den Sturkopf, der eben immer einen Weg fand.
Ein paar Jahre später hat mich der Mut und die Weite der "Winnetou"-Bücher begeistert, wobei ich hier mal das May'sche Gesamtwerk zähle, denn ich hab viele Bücher oft gelesen. Ob "Old Firehand" oder "der Schatz am Silbersee", es gab viele, die ich bevorzugt gelesen hab. Zugegebenermassen, es gab Monate, da habe ich nur Karl-May-Bücher gelesen.
In den späteren Teen-Jahren hatte mich "Catch 22" von Jospeh Heller in seinem Bann, das ich in vielen Variationen und in vielen Ausgaben gelesen hab. Die Geschichte hat mich fasziniert, wie man eben mit einer auswegslosen Situation so irrwitzig umgehen und so nicht den Lebensmut nicht verliert. In der Zeit habe ich vor allem auch Akif Pirinicci und Jostein Garder lieben gelernt. Und so war "Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort", viele Jahre ein Weihnachtbsuch für mich. Komisch, ist aber so.
Relativ spät, erst nach dem vierten Teil, war ich im "Harry Potter"-Bann, und ehrlicherweise musste ich gestehen, ich war ein wenig traurig, dass diese Reihe ein bißchen zu spät für mich erschien. Es wär meine Traum-Reihe als Teen gewesen, so las ich sie erst mit 19.
 Dann kam das Studium, und ich fing an mich bewußt Klassikern zu widmen, Bücher, die ich gerne in Schulzeiten gelesen hätte anstatt Lessing und 5mal Shakespeares Romeo und Julia.
ich las Oskar Wilde und wurde ein Fan von "The Importance of Being Ernest" und andere Shakespeare-Stücke, ich las Dumas, und weitere Romane von Süskind. Allerdings mußte ich auch schnell feststellen, dass ich nicht immer einen freien Kopf für solche Literatur hatte. Also widmete ich mich auch durch Anstoßen von meiner Schwester der Jugenbuchliteratur, viele in Orginalsprache Englisch und fand heraus, dass leichte Kost gut sein kann. Ja ich las Twilight und mochte die Bücher, muss aber sagen, nach dem x.ten Lesen nutzt sich die Story ab, etwas dass ich bei anderen Büchern nicht feststellte. Ich liebe die Geschichten von Walter Moers, die erinnern mich sehr an die Bücher und die phantastischen Geschichten von Michael Ende. Ich war natürlich auch begeistert von Dan Brown und mochte Jean-Christophe Grangé, ich las Lynn Raven und Katie McAllister und ich fand Janet Evanovich. Heute ist mein Bücherstapel bunter als früher, aber viele alte bekannte kommen immer wieder hinein. Auch mal ein Winnetou, und auch mal der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch. Dabei ist eben nicht die Story das wichtigste, sondern die Welt, in die sich mich entführen. Ich träume gern...

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