2011/01/12

Wie packt man eigentlich Strohsterne weg?

Wenn man - wie ich - seinen Weihnachtsbaum mit Massen von selbstgemachten Strohsternen schmückt (danke Mama), steht man natürlich auch automatisch vor dem Problem, wie man diese die anderen 10-11 Monate verwahrt, ohne dass diese fragilen Schmückstücke kaputt gehen. Zumindest fragen mich das viele, wenn sie meinen Baum sehen.
Nun, die Sache ist an sich einfach und auch extrem platzsparend. Man braucht nur eine ziemlich unkaputtbare Kiste in Größe der größten Sternen, ein Haufen Papierservietten und viel Geduld. Und dann muss man störrisch sein, eine Serviette (in Größe der Kiste, und gerne auch nur eine einzelne Lage dieser), ein Strohstern, eine Serviette, eine Strohstern... und immer so weiter im Schichtsystem.
Und sich nicht wundern, wenn bald der Stapel in der Kiste größer ist, als die Kiste. Das ist alles nur Luft. Wenn man weiß, wie es geht und man - wie ich - auch winzige Strohsternchen hat, kann man auch mal zwei nebeneinander legen, immer darauf bedacht, dass diese sich keinesfalls berühren, auch der "Aufhänger nicht; das bereut man zutiefst beim nächstsen Baumanschmücken...
Und dann am Ende, das ganze mit ein paar Lagen Servietten krönen, ein bisschen sanften Druck von oben ausüben, den Deckel auf die Kiste und fertig - halbwegs kühl und nicht zu trocken lagern...
Wie man sich natürlich denken kann, lohnt es sich bei sooo vielen Strohsternen, das ganze auf mehrere unterschiedlich große Kisten zu verteilen. Das Schöne, je enger die Lagen, desto weniger passiert mit den Strohsternen, obwohl ein bißchen Schwund ist immer. Gerade die extrem feinen Strohsterne brechen gerne. Und vorsicht bei zu vielen dicken (mehrschichtigen) Strohsternen; hier wächst der Turm vor allem in der Mitte, und die "Enden" drohen dadurch zu brechen. Ich versuche mit einer Lage von vier kleinen "Ikea"Sternen das aufzuhalten, es balanciert die Turmdicke und wenn davon einer 'kaputtgeht' ist das nicht der Weltuntergang...

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