2010/12/19

Weihnachtszauber

Märchenkinderland auf dem Platz vor der Thomaskirche in Liepzig
Warum üben Weihnachtsmärkte in anderen Städten so viel mehr Zauber aus? Ist es schlicht die Anziehungskraft des Unbekannten? Oder ist es, dass man nicht so oft dahin kommt, die Buden nicht auswendig kennt und man - weil man ja doch im Schnee dahin musste - ist innerlich im Shoppingentdeckungsfieber?
Leipzig wird definitv in mein jährliches Weihnachtsmarkt-Traditionsprogramm aufgenommen werden. Die ganze Innenstadt ist von ihm praktisch eingenommen, dafür ist es kein riesiger Platz, sondern man kann an ihm vorbeischlendern. Auf dem Naschmarkt ist ein historischer Weihnachtsmarkt beheimatet. Auf dem Markplatz vor dem Rathaus befindet sich sozusagen der Höhepunkt, aber trotzdem ein in sich geschlossenes, kleines Wunderland. Aber selbst an einem 4. Advent um 18:00 Uhr ist dieser nicht so überfüllt dank breiter Gassen.
Dazu ist auf dem Park vor der Thomaskirche (Thomaswiese) ein kleines Märchenland für die Kleinen mit Bimmelbahn und verschneiten Tannen - optisch wie "Winter bei Herrn Fuchs und Frau Elster". Als Kind wäre das mein privates Weihnachtswundertraumland gewesen.

Alles in allem war es zwar gut besucht, aber dank seinem Aufbau war mein Besuch in Leipzig und seinem Weihnachtsmärkten trotzdem beschaulich und ruhig. So wie Weihnachten sein sollte... Danke Leipzig für einen wunderbaren Vorgeburtstag!

Eingang des historischen Weihnachtsmarktes auf dem Naschmarkt von der seite

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