2010/11/21

Küchenschlacht - langsamer, aber lecker


Ganz ehrlich, so etwas habe ich noch gemacht - ein gesamtes Essen aus so einer TV-Kochsendung nachzukochen. Also so ohne Ersatz, ohne Anpassung an meinen Geschmack, so ein gesamtes Menu - tutto completto.

Freitag (das war der 19.11. - für alle, die da nochmal schmökern wollen) schauten der Held und ich die Küchenschlacht, da das der Finaltag der Wochenshow war, kochten die zwei Kochamateure das Rezept des Küchenchef Alexander Herrmann:

Einmal eine süßsaure Pilzsuppe und dann noch eine knusprige Entenbrust mit Maronenpüree und Rotweinzwiebeln. 

Mein Held hatte frei (deswegen schauten wir das zusammen) und wir mußten eh noch einkaufen. Also Rezepte ausgedruckt und in den neuen Edeka umme Ecke. Dort bekamen wir auch fast alles (sogar diese merkwürdig vorgekochten Maronen aus dem Rezept), nur die Entenbrust und den Bacon holten wir extra im Karstadt-Feinschmeckerabteilung. Wenn ich schon so ein Aufwand betreibe, möchte ich fleischtechnisch die Gewissheit haben, dass das was wird (also nur ich das jetzt noch versauen kann).

Okay, also das Essen in 45 oder gar 35 Minuten fertig haben zu wollen, ist bei mir eine absolute Unmöglichkeit. Meine Küche zu klein, mein Herd zu unzuverlässig und ich zu leicht abzulenken. Zu zweit steigert sich letzteres drastisch, allerdings wird die Küche dabei auch noch kleiner...
Nachdem ich Punkt 6 Uhr die Küche in ein vorheriges super-sauber-aufgeräumt Stadium gebracht hatte, konnte es dann auch gut ne dreivierteilstunde später losgehen (soviel zum frühen Abendbrot). Und nur knappe anderthalb Stunden später war es geschafft, die Suppe duftete schon auf dem Teller und alles andere war auftischbereit in der Küche...

Und es war es wert: Es sah nicht nur spitzenmäßig lecker aus, es war auch gigantisch hmh-yamyam... An sich ein perfektes Weihnachtsessen...  Die Rezepte wandern in meinen Favoriten-Ordner, und ausnahmsweise ohne Veränderungen... (Und von mir gibts eine absolute Nachkochempfehlung...)

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