2010/09/22

[31 Tage - 31 Bücher]: Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!

yeah... ein gutes Thema... endlich mal eins, über das ich endlos drüber reden kann. Prinzipiell finde ich Bücher schöner, weil das entstehende Kopfkino MEIN Kino ist und nicht bei den geschriebenen Worten stehen bleiben muss... Häufig ist aus einem Buch eine gesamte Fortsetzung in den kommenden Nächten geworden...
Außerdem stelle ich fest, dass Buch-Verfilungen dann für mich gut sind, wenn sie meinem Kopfkino entsprechen...

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Bridget Jones (beide: Schokolade zum Frühstück + Am Rande des Wahnsinns) (

Auch wenn die Bücher ein Tick mehr englischen Humor haben, ist die Personifikation von Miss Renee Zellweger einfach fantastisch. Mr. Darcy und Daniel Cleaver für mich ideal besetzt und der Film bringt die Atmosphäre des Buchs gigantisch rüber - man leidet und lacht einfach mit - man kann einfach nicht anders.

Harry Potter (J.K. Rowling)


Fantasy ist immer schwierig. Und gerade wenn es magisch wird, haben Filemmache rund ich meist andere Vorstellungen. Nur diese Reihe ist für mich wirklich gelungen. Okay, man muß immer Abstriche machen, ein 500 Seiten Buch ist eben nicht in 90 Minuten verfilmbar. Aber die Figuren sind wirklich super besetzt. Gerade Mrs. Mc Gonagall und die Fluglehrerin Ms. Hooch sind direkt aus meiner Fantasie, und auch Ron ist super besetzt. Spannung und Atmosphäre blieben erhalten...


Das Parfüm (Patrick Süskind)
Eine wirklich gelungene Klassikerverfilmung ist hier gelungen, die dunkle Atmosphäre Paris, der Dreck udn der Gestank ist beinahe zu riechen, wenn man den Film schaut. Die Hauptfigur Grenouille wurde wirklich hervorragen portraitriert, sein Lernen und nach neuen Möglichkeiten suchen machen einem Angst und trotzdem kommt der Film auch ohne fiese effektheischenden Szenen aus, in dem das Grauen passiert. Allein die Atmosphäre ist ausreichend, um das Düstere rüberzubringen... Ganz großes Kino.

und ein Film, welcher mich auf einen großen Autor aufmerksam gemacht hat, ist die Verfilmung von "The Importance of Being Earnest" von 2002 mit Colin Firth, Rupert Everett, Reese Witherspoon und die fantastische Judy Dench. Der trockene Humor ist zum Beisen und ich wundere mich wirklich, warum dieser Film so wenig Beachtung gefunden hat.
Eine Amazonbewertung von Woodstock sagt das:
"Colin Firth, der sich als Ernst ausgibt, spielt zum Kringeln witzig und Rupert Everett, der auch gerne Ernst sein möchte, ergänzt ihn darin wie ein Alter Ego, einfach unübertrefflich, die beiden.
Dies soll das Lob für die anderen Schauspieler nicht schmälern, denn natürlich gibt es da noch die göttliche Judi Dench als kratzbürstige Lady Bracknell, sowie Reese Witherspoon und Frances O’Connor als herrliches Gespann verliebter Misses, nicht zu vergessen den schmachtenden Pfarrer, die steife Gouvernante, ja sogar der Butler und die anderen Lakaien, sie alle spielen überragend komisch!"

Nicht nur ein geniales Stück voller Humor, sondern auch eine Verfilmung, welcher die Leichtigkeit einer solchen Komödie aus dem 19Jhd. und seine Konventionen ohne viel Trara liebevoll umgesetzt... Geniale leichte Küche mit Tiefgang (mal wieder ein Oxymorone).

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