2010/09/07

[31 Tage - 31 Bücher]: Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast

Eine kurze und einfache Antwort zu dieser Frage ist:
Ich lese gerne "fanfiction" - im Moment einige wirklich gute aus dem "Twilight"-Universum:
Meine Favoriten:
The Blessing and the Curse
Emancipation Proclamation
und
Just Wait.

Alles drei fanfics, welche mit Twilight so gar nichts mehr gemein haben, außer den Charakternamen und zum Teil einige Äußerlichkeiten und Charaktereigenschaften. Die Stories bei allen drei ist außergewöhnlich und komplett einzigartig und ich würde jede Geschichte mit anderen Namen sofort als Buch kaufen... Geniale "kostenlose" Literaturkunst und teilweise besser als so manches Buch, welches ich gelesen habe... 


Ansonsten weiß ich so gar nicht, wie ich darauf antworten soll. Warum sollten Menschen denken, ich hätte ein Buch gelesen bzw. nicht gelesen?



In meiner Jugend habe ich viele Bücher gelesen, die wohl - laut allgemeiner Meinung - meinem Alter nicht angemessen waren...
Ich habe sehr früh, Karl May für mich entdeckt und mir mit 12 vom eigenen Ersparten eine Gesamtausgabe zugelegt und von den über 30 Bänden mindestens 80% verschlungen... auch die Erzählungen...
Später habe ich die "Ayla"-Reihe von Jean M. Auel in 3 Wochen straight verschlungen. Mit 15/16 war ich ein Fan von Thrillern. Da habe ich ein ein paar Bücher von Stephen King gelesen, und natürlich die üblichen Verdächtigen von John Grisham, die damals total "in" waren.

Dies sind jetzt Genre, die nicht mehr in mein Lese-Jagdgebiet fallen. Erst mit 18-19 bin ich wieder verstärkt in das Jugendbuch-Genre zurückgefallen, weil ich die Leichtigkeit trotz Ernsthaftigkeit (also eigentlich ein Oxymorone) dort liebe. Ein paar Sachen sind geblieben, wie der Autor Akif Pirincci oder Jostein Gaarder oder Joseph Heller. Meist Bücher, die einen gewissen philosophischen Aspekt in sich tragen, und die sich somit mit der eigenen Lebenserfahrung verändern, da man eine neue Sicht auf sie gewinnt.

Ich habe schon immer gerne "Klassiker" in meinen Lesekonsum gestreut: neuere wie Dürrenmatt, Dumas, Süskind oder Umberto Eco und natürlich die üblichen Verdächtigen wie Goethe, Schiller und Hesse. Von einigen war ich enttäuscht, was wohl häufig daran liegt, dass sie gepuscht/gehypt werden, denn an sich sind es keine schlechten Geschichten... Aber von Klassikern erwartet man eben häufig mehr... (ein Beispiel ist für mich "Der große Gatsby")

Um wieder auf die eigentliche Frage zurückzukommen... Durch die "Mächtigkeit" meines Bücherregals und vieler "Klassiker" sind viele erstaunt, dass auch ich Dan Brown gelesen habe (alle) und eben auch Ildiko von Kürthy ihren Platz darin hat. Ich lese auch mal gerne Donna Leon oder so.

Prinzipiell gebe ich allen Genre eine Chance, bis vllt. auf Biografien (aber ich habe zum Beispiel die von Manfred Krug "Abgehauen"). Und ich habe nicht allzu viele historische Romane. Aber ich habe auch direkt neben Klassikern leichte Kost... Die schon vorgestellte Janet Evanovich, zum Beispiel oder eben diverse "Vampir-Romanzen".

Mein Bücherappetit passt sich eben meinem Leben an und nicht umgekehrt und wenn man viel heftige "Unikost" zu lesen hat, ist nichts schöner als ne seichte Liebesschnulze in der Badewanne zu verschlingen...

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

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