2008/12/06

lernfähig

meinereiner liebt ja wissenschaft besonders, wenn von zufällen und ganz wilden theorien die rede ist. heute habe ich per zufall ein artikel über die erdentstehung gelesen.

eigentlich ist unser mond mit ein achzigstel der erdmasse viel für schwer für unseren planeten. ein zufall ist daran schuld. als wir noch mit asteroiden und so kram beschossen wurden, war das ganze gestein zum teil flüssig. da kam ein einschlag eines riesigen himmelskörper von einem fünftel der damaligen erdmasse. das ganze ding zerschellte, der eisenkern versank in der glut-ur-erde und teile der damaligen erdkruste bzw des einschlägers flogen um die erde - als gesteinsring. aus dem wurde irgendwann der mond.

und das ist auch gut so, weil ohne ihn die erde praktisch rumtaumeln würde, der mond stabilisiert unsere drehung um die eigene erdachse.
ansonsten würde nur eine seite von der sonne beschienen, die andere hätte ewige dunkelheit. naja wär reichlich dumm gelaufen. auch würden wir uns viel schneller drehen, winde von 500km/h wären die folge und die lebensbedingungen entsprechend reichlich unfreundlich, wir wären wohl zumindest erheblich kleiner.

und dann kommt noch ein zufall. einige einschlagende asteroiden brachten wasser mit, dieses verdampfte und ergab die atmosphäre.

die wiederum brachte irgendwann gewaltigen dauerregen und dieser brachte das ganze kohlendioxid aus der atmosphäre auf die erde, wo es sich in wasser bzw. karbonatgestein löste. was ein glück für die lebewesen, denn so wird das entstehen scheinbar viel einfacher, denn auch kohlenstoff, wasserstoff, stickstoff und sauerstoff konnte so entstehen.

also zufälle sind tolle ereignisse, manchmal bringen sie auch leben. tolle sichtweise.

und jetzt hoffe ich, das meine leserschaft, ob der vielen informationen nicht eingepennt is.
btw: demnächst eine weitere folge von gluotonen und bunten licht, welches atomkerne zusammenhält. (faz lesen is manchmal echt spannend)

Keine Kommentare: