2007/02/14

manchmal ist eine Niederlage auch ein persönl. Sieg..

.. leider NUR sehr teuer...
aus Gegebenheiten, ist heutiger Blogeintrag in deutsch, aber das macht nichts, da man sich NUR in unserem Land mit so blödsinnigen Sachen wie GEZ-Gebühren herumärgern muss...
daher hier das Ende vom Lied nach einem sinnlosen Streit, überforderter Beamter:


Sehr geehrte Damen und Herren der GEZ,

ersteinmal möchte ich feststellen, dass ihre letzte Antwort immerhin die Einzige ist, die auf meine Schreiben hin direkt antwortet und scheinbar keine 08-15-Systemantwort bzw. -Rechnung ist.

Wie mittlerweile schon in drei Einschreiben sowie einem Brief an Sie formuliert, habe ich Ihnen ordnungsgemäss Ende vorletzten Jahres (November 2005) meine Kündigung zugesandt. Diese war wie damals auf ihrer Webpage sowie am Telefon mit einem ihrer Mitarbeiter besprochen, per normalen Brief an Sie gesandt, da dies in beiden Fällen ausdrücklich betont „genüge“. Nun, dies scheint mir eine Falschaussage, unter der laut einschlägigen Forenberichten nicht nur ich leide. Ich finde es nach wie vor interessant, dass sie es immerhin 3 Quartale bei fehlenden Zahlungseingang versäumt haben, mir eine Mahnung o.ä. zukommen zu lassen, sodaß eine erneute Kündigung zu einem früheren Zeitpunkt möglich gewesen wäre.
Da ihre fehlende Bearbeitung solcher Misstände mir diese Möglichkeit nicht liess, und ich leider IHRER eigenen Webseite sowie ihren EIGENEN MITARBEITERN glaubte, habe ich natürlich für die damalige Kündigung im November 2005, ausser meinem Kündigungsschreiben als Kopie auf meinem Rechner keinerlei Beweis. Ihrem Schreiben zufolge sind sie sich dessen mehr als bewusst, mir bleibt also nichts anderes Ihrem Unvermögen zufolge den Rechnungsbetrag zu zahlen. Ein Rechtsstreit kommt aus Zeit und Kostengründen leider nicht in Frage, für mich als Student stehen auch andere Ziele im Vordergrund.

Kein wirtschaftliches Unternehmen kann sich eine solche Bearbeitung des Posteingangs sowie Kundenbetreuung leisten. Aber wie ich schon mehrfach feststellen konnte, scheinen Sie ihre Rundfunkteilnehmer nicht als Kunden zu sehen. Ausser diesem ersten Antwortbrief auf mein Problemfall, sind sie durch keine von mir gegebene Möglichkeit auf mich zugekommen, um dieses Problem zu erörtern. Warum auch, sie haben ja erfolgreich ihr Ziel erreicht, Geld einzutreiben, was Ihnen bei ordnungsgemässer Bearbeitung nicht zugestanden hätte. Mir und vielen anderen „Kunden“ bleibt nichts weiter als zu hoffen, dass ihr System zur Eintreibung von Rundfunkgegühren irgendwann in näherer Zukunft den technischen Gegebenheiten des 21. Jahrhunderts angepasst wird, und damit ihr Bearbeitungssystem praktisch überflüßig wird.

"momo"

PS: Analog zu Werbeaussage, sehe ich schwarz ... für ihr Unternehmen!

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